Barrick Gold Aktie: Massive Dividendenerhöhung
Der Goldpreis jagt Rekorde und Barrick Gold nutzt die Gunst der Stunde für historisch starke Quartalszahlen. Anleger stehen kurz vor einer drastischen Anhebung der Gewinnausschüttung, da der Minenbetreiber seine Dividendenpolitik offensiv anpasst. Während die Beilegung des langwierigen Mali-Streits ein zentrales Risiko eliminiert, wirft der auffällig konservative Ausblick für 2026 Fragen auf.
Rekordgewinn treibt Ausschüttung
Im Fokus der Anleger steht in dieser Woche vor allem der kommende Freitag, der 27. Februar. Dies ist der Ex-Dividenden-Tag für eine signifikant angehobene Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie. Dies entspricht einer Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die neue Ausschüttungspolitik sieht vor, 50 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre weiterzugeben.
Grundlage für diese Großzügigkeit sind die Rekordergebnisse des vierten Quartals. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 65 Prozent auf 6,0 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn pro Aktie mit 1,04 US-Dollar die Analystenschätzungen deutlich übertraf. Auch am Markt wird die solide Finanzlage honoriert: Die Aktie notiert aktuell bei 40,91 Euro und verzeichnet seit Jahresanfang ein Plus von gut 8 Prozent.
Risikofaktor Mali beseitigt
Ein wesentlicher Belastungsfaktor für den Aktienkurs wurde Mitte Februar aus dem Weg geräumt. Barrick erzielte eine Einigung mit der Regierung von Mali bezüglich des Loulo-Gounkoto-Komplexes, einer der profitabelsten Minen des Konzerns.
Zwar kostet der Vergleich das Unternehmen rund 430 Millionen US-Dollar, doch im Gegenzug wurden alle Vorwürfe fallen gelassen und die Betriebslizenz um zehn Jahre verlängert. Dies sichert die Produktion in einer Region, die 2024 fast 900 Millionen US-Dollar zum Umsatz beisteuerte, langfristig ab und reduziert das geopolitische Risiko erheblich.
Konservative Prognose und IPO-Pläne
Trotz der starken aktuellen Zahlen und eines Goldpreises von über 5.200 US-Dollar bleibt das Management für das Jahr 2026 vorsichtig. Die Produktionsprognose liegt mit 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen leicht unter dem tatsächlichen Wert von 2025. Zudem kalkuliert Barrick seine Kosten auf Basis eines Goldpreises von nur 4.500 US-Dollar – weit unter dem aktuellen Marktniveau.
Gleichzeitig treibt der Konzern die Abspaltung seiner nordamerikanischen Gold-Assets voran. Ein geplanter Börsengang einer neuen Gesellschaft ("NewCo"), welche die Joint-Venture-Anteile in Nevada und das Fourmile-Projekt bündeln soll, ist für Ende 2026 anvisiert. Barrick plant jedoch, die Mehrheit an diesem neuen Vehikel zu behalten.
Die große Diskrepanz zwischen Barricks interner Goldpreis-Kalkulation und dem tatsächlichen Spotpreis bietet bei anhaltender Marktstärke erhebliches Potenzial für positive Margen-Überraschungen im laufenden Geschäftsjahr.
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