Barrick Gold Aktie: Historischer Höhenflug
Der Goldpreis kennt aktuell kein Halten mehr und zieht die Minenbetreiber mit nach oben. Barrick Gold, die Nummer zwei der Branche, erlebt eine massive Rally, steht aber gleichzeitig vor einem strategischen Umbruch. Mit einem überraschenden Wechsel im Finanzvorstand deutet sich an, wie der Konzern die sprudelnden Gewinne künftig nutzen könnte.
Goldrausch treibt die Bewertung
Die Edelmetalle erleben derzeit eine beispiellose Sonderkonjunktur. Gold notiert nahe der Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze, getrieben durch geopolitische Unsicherheiten und einen schwächelnden US-Dollar, der Rohstoffe für internationale Käufer attraktiver macht. Dieser fundamentale Rückenwind spiegelt sich direkt im Aktienkurs wider: Innerhalb der letzten zwölf Monate legte das Papier um rund 180 Prozent zu und notiert aktuell bei 42,45 Euro, nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
Personalie deutet auf Übernahmen hin
Mitten in dieser Hochphase stellt der Konzern die Weichen neu. Ab dem 1. März 2026 übernimmt Helen Cai den Posten des Chief Financial Officer. Marktbeobachter interpretieren diese Personalentscheidung als klaren strategischen Fingerzeig: Cais tiefgreifende Expertise im Bereich Fusionen und Übernahmen (M&A) legt nahe, dass Barrick die durch die Rekordpreise gefüllten Kassen für eine aggressive Expansionsstrategie nutzen könnte.
Operative Risiken minimiert
Neben der Preisfantasie konnte das Management auch spezifische Risiken abbauen. Der schwelende Konflikt mit der Regierung in Mali um den Minenkomplex Loulo-Gounkoto wurde beigelegt. Damit ist ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor vom Tisch, was den Weg für die langfristige Wachstumsplanung frei macht. Projekte wie die Erweiterung der Lumwana-Kupfermine und das Reko-Diq-Projekt sollen die Produktion bis 2029 um über 30 Prozent steigern.
Bewertung und Ausblick
Trotz der massiven Kursgewinne erscheint die Bewertung mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,2 im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt (Faktor 20) moderat. Konkrete Impulse werden am 5. Februar 2026 erwartet: Dann präsentiert Barrick die Jahreszahlen und dürfte Details zur Verwendung der freien Cashflows – sei es durch das aufgestockte Aktienrückkaufprogramm oder weitere Dividendenanhebungen – präzisieren.
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