Barrick Gold Aktie: Doppel-Beförderung
Barrick Gold bereitet sich auf einen der größten Schritte seiner Unternehmensgeschichte vor: den Börsengang der nordamerikanischen Goldanlagen bis Ende 2026. Jetzt verstärkt der Konzern seine Führungsetage gezielt – mit zwei neuen Top-Managern für Recht und Regierungsbeziehungen.
Zwei neue C-Level-Positionen
Am 24. Februar gab Barrick die Ernennung von James J. McGuire zum Chief Legal and Policy Officer und Woo Lee zum Chief Global Affairs Officer bekannt. Beide berichten direkt an CEO Mark Hill und gehören dem Executive Committee an.
McGuire bringt über 30 Jahre Erfahrung mit, unter anderem als Bundesstaatsanwalt im Southern District of New York. Zuletzt war er Managing Partner der New York-Niederlassung von Greenspoon Marder LLP. Seine Ausbildung umfasst Harvard Law School, die London School of Economics und die University of Oxford als Rhodes Scholar.
Woo Lee steigt nach über elf Jahren bei Barrick auf. Zuletzt leitete er Government & Corporate Affairs für den asiatisch-pazifischen Raum. Vor seiner Zeit im Bergbau war Lee als US-Diplomat tätig – eine Erfahrung, die angesichts der globalen Präsenz von Barrick in 17 Ländern besonders wertvoll sein dürfte.
Der Kontext: Börsengang und geopolitische Herausforderungen
Die Personalentscheidungen kommen nicht zufällig. Am 5. Februar hatte Barrick angekündigt, eine neue Gesellschaft mit den Joint-Venture-Anteilen an Nevada Gold Mines, Pueblo Viejo und dem Fourmile-Projekt an die Börse zu bringen. Der IPO soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.
Ein solcher Umbau erfordert nicht nur rechtliche Expertise, sondern auch eine starke Stimme in der Politik. Gerade letzteres wird für Barrick wichtiger: Das Unternehmen überprüft derzeit "alle Aspekte" seines Reko-Diq-Projekts in Pakistan, nachdem es dort zu vermehrten Sicherheitsvorfällen gekommen war.
Finanziell stark aufgestellt
Die Neubesetzungen erfolgen vor dem Hintergrund eines Rekordjahres. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen Umsatz von 6,00 Milliarden Dollar – ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der operative Cashflow lag bei 2,73 Milliarden Dollar, der freie Cashflow bei 1,62 Milliarden Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete der Konzern Erlöse von 16,96 Milliarden Dollar, 31 Prozent mehr als 2024. Die Barreserven kletterten auf 6,71 Milliarden Dollar. Barrick erhöhte die Quartalsdividende um 140 Prozent auf 0,42 Dollar je Aktie und kaufte eigene Aktien im Wert von 1,50 Milliarden Dollar zurück.
Ausblick auf 2026
Für das laufende Jahr plant Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen sowie eine Kupferproduktion von 190.000 bis 220.000 Tonnen. Die All-in Sustaining Costs für Gold sollen zwischen 1.760 und 1.950 Dollar je Unze liegen. Mit McGuire und Lee an Bord hat sich das Unternehmen für ein entscheidendes Jahr in Position gebracht.
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