Barrick treibt die Vorbereitungen für einen Börsengang seiner wichtigsten nordamerikanischen Gold-Assets voran. Der Schritt folgt auf starke Zahlen für das vierte Quartal 2025 und eine deutlich höhere Ausschüttung. Anleger bekommen damit gleich mehrere Signale auf einmal: Umbaupläne, Kapitalrückflüsse und ein neuer Dividendenrahmen.

Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Geplanter IPO einer neuen Gesellschaft („NewCo“) bis spätes 2026
- Operativer Cashflow Q4 2025: 2,73 Mrd. US-Dollar
- Free Cashflow Q4 2025: 1,62 Mrd. US-Dollar
- Dividende Q4 2025: 0,42 US-Dollar je Aktie (Zahlung am 16. März)
- Aktienrückkäufe 2025: 1,50 Mrd. US-Dollar (rund 3,0% der ausstehenden Aktien)

IPO-Struktur: Was in NewCo steckt

Der Verwaltungsrat hat das Management laut Unternehmensmitteilung autorisiert, die Vorbereitungen für den Börsengang einer neuen Einheit („NewCo“) zu starten. In diese Gesellschaft sollen die nordamerikanischen Gold-Assets eingebracht werden. Als Ziel für den Abschluss nennt Barrick spätes 2026.

Zum geplanten Paket gehören die Joint-Venture-Anteile an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo sowie die zu 100% gehaltene Fourmile-Goldentdeckung in Nevada. Barrick will auch nach dem Börsengang eine wesentliche Mehrheitsbeteiligung behalten.

Ob und wann der IPO tatsächlich kommt, hängt laut Barrick von den Marktbedingungen und üblichen Voraussetzungen ab. Dazu zählen regulatorische Genehmigungen sowie die finale Zustimmung des Boards.

Rekord-Cashflow im Schlussquartal

Im vierten Quartal 2025 meldete Barrick einen rekordhohen quartalsweisen Cashflow. Der operative Cashflow stieg auf 2,73 Mrd. US-Dollar, der Free Cashflow auf 1,62 Mrd. US-Dollar. Gegenüber dem dritten Quartal entspricht das Zuwächsen von 13% bzw. 9%.

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Auch operativ ging es im Quartal voran: Die Goldproduktion lag bei 871.000 Unzen, ein Plus von 5% gegenüber Q3. Beim Ergebnis je Aktie meldete Barrick 1,43 US-Dollar (quartalsweise Bestmarke), was einem Anstieg um 88% gegenüber dem Vorquartal entspricht. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,04 US-Dollar (+79%).

Für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen, dass Gold- und Kupferproduktion im Rahmen der Prognose lagen: 3,26 Mio. Unzen Gold und 220.000 Tonnen Kupfer.

Dividende rauf, Politik neu – und Ausblick 2026

Für Q4 2025 setzte Barrick die Dividende auf 0,42 US-Dollar je Aktie fest. Das entspricht einem Plus von 140% gegenüber dem dritten Quartal. Die Auszahlung soll am 16. März erfolgen; Dividendenberechtigt sind Aktionäre mit Stichtag 27. Februar.

Parallel führt Barrick eine neue Dividendenpolitik ein: Ziel ist eine Gesamtausschüttung von 50% des zurechenbaren Free Cashflows auf annualisierter Basis. Sie besteht aus
- einer festen Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Aktie pro Quartal (laut Mitteilung +40%) und
- einer leistungsabhängigen Zusatzkomponente zum Jahresende, basierend auf dem zurechenbaren Free Cashflow.

Personell stellte Barrick zudem die Führung für den IPO-Prozess auf: Mark Hill wurde zum President und CEO ernannt und zugleich zum nicht unabhängigen Director im Board erhoben. Außerdem zog Robert Samek in den Verwaltungsrat ein.

Für 2026 gab Barrick folgende Produktionsspannen aus:
- Gold: 2,90–3,25 Mio. Unzen
- Kupfer: 190.000–220.000 Tonnen

Damit stehen als nächste Fixpunkte vor allem die weiteren Schritte in Richtung IPO-Zeitplan bis spätes 2026 sowie die Umsetzung der neuen Ausschüttungslogik, inklusive möglicher Jahresend-Aufstockung abhängig vom Free Cashflow.

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