Barrick Aktie: Starke Dynamik
Barrick Mining erlebt derzeit einen beeindruckenden Lauf an der Börse. Starke Quartalszahlen, eine höhere Dividende und ein milliardenschweres Ausbauprojekt im Kupfergeschäft stützen die positive Stimmung. Gleichzeitig zeigt der Kurs, wie hoch die Erwartungen inzwischen sind.
Kurs auf Rekordniveau
Die Aktie notiert nur knapp unter ihrem 52‑Wochen-Hoch von 42,88 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Kursplus von rund 174 Prozent zu Buche – ein klares Signal, dass Anleger die neue strategische Ausrichtung honorieren.
Auffällig ist dabei: Der aktuelle Kurs liegt deutlich über den mittleren und langen Durchschnitten, während der 14‑Tage-RSI mit 28,4 bereits in Richtung überverkauftem Bereich zeigt. Der Titel hat also eine starke Rally hinter sich, zeigt aber kurzfristig erste Ermüdungserscheinungen.
Starke Zahlen als Treiber
Den Kern der Story liefern die jüngsten Quartalszahlen. Barrick übertraf mit einem Gewinn je Aktie von 0,58 US‑Dollar leicht die Analystenerwartung von 0,57 US‑Dollar. Wichtiger ist jedoch die Dynamik beim Umsatz: Die Erlöse stiegen um 23,2 Prozent auf 4,19 Milliarden US‑Dollar im Jahresvergleich.
Aus dieser Stärke heraus erhöht das Unternehmen die Quartalsdividende auf 0,175 US‑Dollar je Aktie. Das signalisiert aus Sicht vieler Marktbeobachter, dass ausreichend Cashflows vorhanden sind und das Management der eigenen Finanzkraft vertraut.
Wesentliche Fakten im Überblick:
- Quartalsumsatz: 4,19 Mrd. US‑Dollar (+23,2 % YoY)
- Gewinn je Aktie: 0,58 US‑Dollar (über Konsens)
- Quartalsdividende: Anhebung auf 0,175 US‑Dollar
- 12‑Monats-Gesamtertrag: über 200 % (inklusive Kursgewinne und Dividenden, laut Originalangaben)
Milliardenprojekt in Sambia
Neben den Zahlen rückt die strategische Weiterentwicklung ins Zentrum. Barrick investiert massiv in das Lumwana-Kupferprojekt in Sambia. Herzstück ist eine neue Erzaufbereitungsanlage, die der finnische Technologiekonzern Metso liefern soll.
Die Anlage soll die Ausbeute insbesondere bei feinen und ultrafeinen Partikeln erhöhen und damit helfen, komplexere Erze wirtschaftlich zu verarbeiten. Das Upgrade ist Teil eines rund 2‑Milliarden‑US‑Dollar schweren Ausbauprogramms, das die jährliche Kupferproduktion von Lumwana auf etwa 240.000 Tonnen verdoppeln soll. Der Produktionsstart der erweiterten Kapazitäten ist für 2028 vorgesehen.
Damit unterstreicht Barrick den Fokus auf langfristige, kostengünstige Assets, die über mehrere Rohstoffzyklen hinweg stabil Wert liefern sollen – und nicht nur auf kurzfristige Goldpreisspitzen angewiesen sind.
Vom Goldkonzern zum diversifizierten Miner
Die Umbenennung von Barrick Gold Corporation in Barrick Mining im Jahr 2025 ist mehr als Kosmetik. Sie soll den breiteren Fokus auf Gold, Kupfer und andere Rohstoffe widerspiegeln. Diese strategische Verbreiterung reduziert die Abhängigkeit vom Goldpreis und eröffnet zusätzliche Wachstumspfade.
Der Markt scheint diesen Schritt zu begrüßen. Laut dem englischen Ausgangsbericht liegt ein breiter „Buy“-Konsens der Analysten vor, mehrere große Häuser wie Bank of America und Scotiabank haben ihre Einstufungen zuletzt angehoben. Begründet wird dies unter anderem mit der stärkeren Positionierung im Kupfer, den soliden Bilanzen und den langfristigen Ausbauprojekten.
Fazit: Hohe Erwartungen eingepreist
Barrick verbindet aktuell starke operative Ergebnisse, eine angehobene Dividende und ein großes Wachstumsprojekt im Kupfersegment. Das erklärt die kräftige Kursentwicklung und den geringen Abstand zum 52‑Wochen-Hoch.
Für die nächsten Quartale wird entscheidend sein, ob das Unternehmen das Wachstumstempo bei Umsatz und Gewinn halten und den Zeitplan beim Lumwana-Ausbau einhalten kann. Gelingt das, bleibt die derzeit hohe Bewertung durch die starke operative Basis und die wachsende Rohstoffbreite vergleichsweise gut untermauert.
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