Ballard Power Aktie: Brillanter Ergebnissprung!
Monatelang kannte die Stimmung bei Ballard Power fast nur eine Richtung: abwärts. Doch nun sorgt ausgerechnet eine der kritischsten Stimmen an der Wall Street für ein Umdenken. Nach einer tiefgreifenden Umstrukturierung und strikten Sparmaßnahmen scheint der kanadische Wasserstoff-Spezialist für Experten wieder berechenbarer zu werden.
TD Cowen beendet "Sell"-Rating
Am Freitag sorgte die Investmentbank TD Cowen für Aufsehen, als Analyst Jeffrey Osborne seine Bewertung für Ballard Power von „Sell“ auf „Hold“ anhob. Das Kursziel wurde bei 2,50 US-Dollar belassen. Diese Entscheidung markiert eine signifikante Veränderung in der Wahrnehmung des Unternehmens, das lange Zeit unter pessimistischen Prognosen litt.
Verantwortlich für den Stimmungswandel ist laut Osborne vor allem das entschlossene Handeln des Managements. Ballard Power habe durch strategische Entscheidungen mehrere kurzfristige Risikofaktoren eliminiert. Dazu zählen:
- Der Rückzug aus den operativen Geschäften in China und Texas.
- Eine deutliche Fokussierung auf die Märkte für den öffentlichen Nahverkehr in Europa und Nordamerika.
- Massive Senkungen der Betriebs- und Investitionskosten.
Zwar erwartet TD Cowen auch für das Jahr 2026 ein herausforderndes Marktumfeld für Wasserstoff-Brennstoffzellen, doch das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie sei nun deutlich ausgeglichener.
Die Zahlen bestätigen den Kurs
Das Upgrade kommt nicht ohne fundamentale Grundlage. Die Ergebnisse des dritten Quartals 2025 übertrafen die Erwartungen des Marktes deutlich. Der Umsatz kletterte auf 32,66 Millionen Dollar und lag damit weit über den prognostizierten 23,76 Millionen Dollar. Besonders die Auslieferungen im Bus- und Bahnsektor trieben das Wachstum an und machten 70 Prozent der Verkäufe aus.
Noch wichtiger für die Bewertung der Profitabilität: Die Bruttomarge verbesserte sich drastisch auf 15 Prozent – ein Sprung von 71 Prozentpunkten im Jahresvergleich. Gleichzeitig gelang es dem Management, die operativen Cash-Kosten um 40 Prozent zu drücken.
Skepsis bleibt bestehen
Trotz der positiven Signale ist die Aktie noch kein Selbstläufer an der Wall Street. Der breite Analystenkonsens lautet weiterhin „Reduce“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 2,21 US-Dollar. Während elf Analysten nun eine Halte-Position empfehlen, raten sechs weiterhin zum Verkauf. Eine klare Kaufempfehlung („Buy“) sucht man bei den großen Analysehäusern derzeit vergeblich.
Auch die Bilanz zeigt Licht und Schatten. Mit einem Schlusskurs von 2,76 US-Dollar am Freitag und einem Plus von knapp 3 Prozent auf Wochensicht hat sich der Kurs stabilisiert. Positiv hervorzuheben ist die solide Liquidität: Ballard verfügt über 525,7 Millionen Dollar an Barmitteln und ist frei von Bankschulden. Dennoch bleibt das Unternehmen unprofitabel, mit einer tiefroten Nettomarge und einem erwarteten Verlust pro Aktie von 0,54 Dollar für das laufende Geschäftsjahr.
Blick nach vorne: 2027 als Zielmarke
Der Fokus liegt nun vollständig auf der Exekution der neuen Strategie. CEO Marty Neese hat das Ziel ausgegeben, bis Ende 2027 einen positiven Cashflow zu erreichen. Um dies zu schaffen, sind für 2026 weitere Kostensenkungen von 30 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 geplant. Für Anleger werden die kommenden Quartale entscheidend sein, um zu sehen, ob das Unternehmen den prognostizierten Umsatzanstieg von 38 Prozent für das Geschäftsjahr 2025 tatsächlich realisieren und den Auftragsbestand effizient abarbeiten kann.
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