Ballard Power Aktie: Analysten geben Entwarnung
Lange Zeit kannten Experten bei Ballard Power nur eine Richtung: abwärts. Doch zum Wochenende änderte sich das Bild, als gleich zwei große Finanzinstitute ihre Verkaufsempfehlungen strichen. Der kanadische Brennstoffzellen-Spezialist scheint mit seiner neuen Strategie die größten Risiken vorerst gebannt zu haben, was Anleger nun aufatmen lässt.
Synchrones Signal der Banken
Die wichtigste Nachricht für Aktionäre kam am Freitag: Sowohl TD Securities als auch TD Cowen hoben ihre Einstufung von „Sell“ auf „Hold“ an. Beide Häuser setzen das Kursziel nun auf 2,50 USD. Diese synchronen Schritte signalisieren, dass der enorme Verkaufsdruck der letzten Monate nachlässt. Als Hauptgrund für den Stimmungswandel nennen die Experten die jüngsten Umstrukturierungen des Managements, die kurzfristige Risiken effektiv reduziert haben.
Strategiewechsel zeigt Wirkung
Statt auf vage Wachstumshoffnungen setzt Ballard Power nun auf harte Realitäten. Die verbesserte Stimmung am Markt resultiert aus aggressiven Kostensenkungen und dem strategischen Rückzug aus kapitalintensiven Projekten in China und Texas. Laut der Analyse von TD Cowen eliminiert dieser Rückzug wichtige negative Katalysatoren, die den Kurs lange belastet haben.
Der Fokus liegt nun auf den stabileren Transit-Märkten in Europa und den USA. Auch wenn das Jahr 2026 für die gesamte Wasserstoff-Branche herausfordernd bleibt, wird das Chancen-Risiko-Verhältnis der Aktie durch diese Maßnahmen deutlich ausgeglichener bewertet als noch vor wenigen Quartalen.
Finanzielle Lage bleibt angespannt
Trotz der Aufstufungen ist das Unternehmen noch nicht über den Berg. Zwar übertrafen die Zahlen zum dritten Quartal mit einem Umsatz von 32,66 Millionen USD und einem Verlust pro Aktie von -0,09 USD die Erwartungen, doch die Profitabilität lässt auf sich warten. Mit einer Netto-Marge von rund -133 Prozent verbrennt das Unternehmen weiterhin Geld.
Der Schlusskurs vom Freitag bei 2,76 USD liegt zudem leicht über den durchschnittlichen Kurszielen der Analysten (Bereich 2,23 bis 2,50 USD). Dies deutet darauf hin, dass zwar das Abwärtsrisiko begrenzt wurde, für weiteres Kurspotenzial aber erst neue Erfolgsmeldungen nötig sind.
Institutionelle Anleger bleiben daher in Lauerstellung, wobei die Beteiligungsquote zwischen 28 und 31 Prozent liegt. Für eine nachhaltige Trendwende muss Ballard Power nun den Beweis antreten, dass die neue „Asset-light“-Strategie nicht nur Kosten spart, sondern mittelfristig auch stabile Margen liefern kann.
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