Militärgigant im Aufwind

BAE Systems steht derzeit gleich doppelt im Fokus: Der britische Rüstungskonzern sicherte sich nicht nur einen lukrativen US-Marine-Auftrag, sondern treibt auch sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm voran. In Zeiten globaler Spannungen und steigender Militärausgaben scheint der Rüstungsriese perfekt positioniert – doch wie nachhaltig ist dieser Boom?

US-Marine spült Millionen in die Kasse

Der jüngste Coup: Ein 188,5 Millionen Dollar schwerer Auftrag der US-Marineinfanterie für 30 amphibische Kampffahrzeuge (ACV) mit 30-mm-Bewaffnung. Die als "Amphibious Combat Vehicles" bekannten Spezialfahrzeuge gehören zur neuesten Generation und kombinieren hohe Mobilität mit schwerer Bewaffnung. Besonderes Highlight: Die integrierte Remote-Turm-Technologie, die vom US-Militär separat beschafft wird.

Dieser Deal ist Teil eines größeren Rahmenvertrags (FRP Lot 5/6) und umfasst neben den Fahrzeugen auch Ersatzteile, Testequipment und Feldunterstützung. Für BAE Systems eine Bestätigung der technologischen Führungsrolle in diesem Segment.

Aktienrückkäufe als Vertrauenssignal

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Parallel dazu setzt der Konzern sein im August 2023 gestartetes Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. Über die Londoner Börse ließ BAE kürzlich weitere eigene Aktien aufkaufen, die nun stückweise aus dem Verkehr gezogen werden. Diese Finanzpolitik:

  • Reduziert die Anzahl ausstehender Aktien
  • Signalisiert Management-Vertrauen in die eigene Zukunft
  • Unterstützt den Aktienkurs

Geopolitische Spannungen als Wachstumstreiber

Der aktuelle Rüstungsboom kommt BAE Systems wie gerufen:

  • Europäische Länder rüsten massiv auf – auch aufgrund der angespannten weltpolitischen Lage
  • Schwerpunktbereiche wie Cybersicherheit, Drohnen und U-Boot-Technik spielen BAE in die Karten
  • Trotz starker US-Abhängigkeit (fast 50% des Umsatzes) sieht sich der Konzern gegen Handelskonflikte gewappnet

Mit einem prall gefüllten Auftragsbuch und strategisch wichtigen Produkten scheint BAE Systems für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Die Aktie, die seit Jahresanfang bereits über 46% zugelegt hat, profitiert sichtbar von dieser Konstellation – die Frage ist nur: Wie lange hält dieser Rückenwind an?

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