Aventis Energy Aktie: Warten auf Bohrergebnisse
Aventis Energy steht an einem entscheidenden Punkt seiner Uran-Exploration. Die Vorarbeiten auf dem Corvo-Projekt sind abgeschlossen, jetzt rückt der Start des ersten Bohrprogramms in den Fokus. Anleger schauen genau hin, ob die anstehenden Schritte die bisherige Story untermauern – oder relativieren.
Ruhiger Kurs, hohe Erwartungen
Die Aktie hat sich zuletzt in einer engen Handelsspanne eingependelt. Gestern schloss der Titel bei 0,14 Euro und notiert damit zwar leicht über dem 52‑Wochen-Tief von 0,13 Euro, aber deutlich unter dem Hoch von 0,42 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von 73,3 signalisiert dabei bereits ein überkauftes Niveau – trotz der insgesamt verhaltenen Performance seit Wochen.
Die Marktdaten deuten auf eine Konsolidierungsphase hin: Kein Ausverkauf, aber auch keine dynamische Rally. Im Hintergrund wirken zwei Faktoren: die operativen Fortschritte auf Corvo und die gesicherte Finanzierung für die nächsten Schritte.
Corvo-Projekt als Kurstreiber
Die aktuelle Bewertung hängt maßgeblich am Corvo-Uranprojekt. Aventis hatte Mitte Januar bestätigt, dass die Vorbereitungen für das erste Bohrprogramm laufen. Die zuvor abgeschlossene Gravimetrie-Untersuchung liefert die technische Basis, um Bohrziele gezielt anzusteuern.
Besonders im Fokus stehen frühere Ergebnisse aus Oktober 2025: Damals hatte das Unternehmen oberflächennahe Uranvererzung mit Gehalten von bis zu 8,10 % U3O8 gemeldet. Solche hochgradigen Werte dienen dem Markt aktuell als Referenzpunkt für das Potenzial – und stützen die Vorstellung eines Kursbodens im aktuellen Bereich.
Anleger bewerten nun, ob das geplante Bohrprogramm diese Erwartungen bestätigen kann. Der Übergang von geologischen Indizien zu harten Bohrergebnissen ist in der Explorationsphase meist der Moment, an dem sich zeigt, ob die Story trägt.
Finanzierung: Risiko vorerst entschärft
Ein weiterer Baustein der aktuellen Ruhe im Kursverlauf ist die Finanzierungssituation. Ende 2025 hatte Aventis mehrere Kapitalmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen, darunter eine Platzierung über 1 Mio. US-Dollar (zweite Tranche am 22. November 2025) sowie eine Flow-Through-Finanzierung Ende Oktober.
Diese Mittel sichern nach Unternehmensangaben die kurzfristigen Explorationsziele ab. Aus Marktsicht nimmt das zunächst den Druck, weitere schnelle Kapitalmaßnahmen befürchten zu müssen. Der Fokus verschiebt sich damit klar weg von Bilanzsorgen hin zu den operativen Ergebnissen auf Corvo.
Stichpunkte zur Lage:
- Corvo-Gravimetrie abgeschlossen, Bohrstart vorbereitet
- Historische Oberflächengehalte bis 8,10 % U3O8 als Referenz
- Finanzierung für das anstehende Programm gesichert
- Kurs nahe Jahrestief, aber deutlich unter Vorjahreshoch
Ausblick: Nächster Impuls durch Bohrstart
Kurzfristig dürfte der nächste wesentliche Kurstreiber der tatsächliche Beginn der Bohrungen oder erste Bohrergebnisse vom Corvo-Projekt sein. Bis dahin spricht vieles für eine Fortsetzung des „Abwartemodus“, in dem vor allem technische Marken und die allgemeine Stimmung im Uransektor kleinere Bewegungen bestimmen.
Substanzielle Veränderungen im Chance-Risiko-Profil sind daher vor allem dann zu erwarten, wenn konkrete Resultate aus dem Bohrprogramm vorliegen und die bisherigen Hochgrade entweder bestätigen oder relativieren.
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