Aventis Energy Aktie: Startschuss nach 40 Jahren
Aventis Energy bereitet sich auf einen entscheidenden Moment vor. Erstmals seit über vier Jahrzehnten sollen sich auf dem Corvo-Uranprojekt im Athabasca-Becken wieder die Bohrer drehen. Während die Mannschaften mobilisiert werden, reagiert die Aktie mit erhöhter Volatilität auf die bevorstehende operative Bewährungsprobe.
Erstes Bohrprogramm seit Generationen
Das Unternehmen hat die Vorbereitungen für das erste Winterbohrprogramm auf dem Projekt abgeschlossen. Nach einer umfangreichen Bodenschwereuntersuchung, die über 29 Kilometer Streichlänge abdeckte, rücken nun die Crews an. Der Plan ist ambitioniert: Zwischen 2.500 und 3.000 Meter sollen in acht bis zehn Löchern gebohrt werden.
Im Fokus steht dabei das sogenannte "Manhattan Showing". Dieses Zielgebiet wies an der Oberfläche bereits hochgradige Urangehalte von 8,10 Prozent U₃O₈ auf, wurde jedoch in der Tiefe bisher nie getestet. Die Lage des Projekts ist strategisch interessant: Es befindet sich etwa 60 Kilometer östlich der McArthur River Mine von Cameco und in der Nähe der Gemini-Zone von Atha Energy.
Chartbild bleibt herausfordernd
Trotz der operativen Fortschritte spiegelt der Kursverlauf die Skepsis des breiteren Marktes gegenüber Junior-Explorern wider. Zwar konnte die Aktie heute um rund 4 Prozent auf 0,14 Euro zulegen, doch das übergeordnete Bild zeigt deutliche Bremsspuren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,42 Euro ist der Titel derzeit über 65 Prozent entfernt.
Auffällig ist aktuell der RSI-Wert (Relative Strength Index) von über 73. Dies deutet darauf hin, dass die jüngste Erholungsbewegung kurzfristig bereits weit gelaufen sein könnte. Das Handelsvolumen zog zuletzt an, was das steigende Interesse der Marktteilnehmer kurz vor dem operativen Start unterstreicht.
Ergebnisse könnten zügig folgen
Mit dem für Anfang Februar geplanten Bohrbeginn tritt Aventis in eine kritische Phase ein. Da die Zielzonen in vergleichsweise geringer Tiefe von 200 bis 300 Metern unter der Oberfläche liegen, rechnen Marktbeobachter damit, dass erste Ergebnisse relativ schnell nach Bohrstart vorliegen könnten. Ob das "Manhattan Showing" hält, was die Oberflächenproben versprechen, wird die Kursrichtung der kommenden Monate maßgeblich bestimmen.
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