Aventis Energy Aktie: Rutsch zum Jahresauftakt
Aventis Energy startet mit Verlusten ins neue Börsenjahr. Während die Aktie des Uran-Explorers am 2. Januar sowohl in Frankfurt als auch in Kanada nachgab, steht gleichzeitig der wichtigste Katalysator für 2026 unmittelbar bevor: Im Januar beginnt das Unternehmen sein Winterbohrprogramm im kanadischen Athabasca-Becken – die erste moderne Bohrkampagne auf dem Projekt seit über 40 Jahren.
Kursverluste an allen Handelsplätzen
Am ersten Handelstag des Jahres verzeichnete die Aktie deutliche Abgaben. In Frankfurt fiel der Titel auf 0,1375 Euro, nachdem er am Vortag noch bei 0,15 Euro notiert hatte. Auch an der Heimatbörse CSE in Kanada ging es abwärts: Dort schloss die Aktie bei 0,21 CAD. Bei rund 21 Millionen CAD Marktkapitalisierung wechselten allein auf dem deutschen Markt über 127.000 Aktien den Besitzer.
Die Bewegung erfolgt ohne konkrete Unternehmensnachrichten und dürfte auf technische Faktoren und Umschichtungen zu Jahresbeginn zurückzuführen sein.
Bohrstart im Januar – das Kernthema
Operativ konzentriert sich Aventis Energy auf den unmittelbar bevorstehenden Start der Explorationsarbeiten. Das Unternehmen hat bestätigt, dass die Diamantbohrungen am Corvo-Uran-Projekt im Januar 2026 beginnen. Geplant sind rund 3.000 Bohrmeter, mit denen hochprioritäre Gravitations- und Leitfähigkeitsanomalien getestet werden sollen, die Ende 2025 identifiziert wurden.
Das östliche Athabasca-Becken gilt als Region für hochgradige Uranvorkommen. Die Finanzierung ist durch eine Flow-Through-Privatplatzierung Ende 2025 gesichert, die Genehmigungen liegen vor.
Geologische Basis: Oberflächenproben mit bis zu 8,10% U3O8
Die Grundlage für die Bohrungen bilden Oberflächenproben vom Oktober 2025. Am Manhattan Showing erreichten Gesteinsproben Urangehalte von bis zu 8,10% U3O8, weitere Proben lagen zwischen 0,72% und 5,98% U3O8. Diese Werte stützen die Explorationshypothese – doch der Markt wartet offenbar auf harte Bohrergebnisse, bevor er die Aktie höher bewertet.
Bewertung am unteren Ende der Spanne
Mit dem aktuellen Kurs von 0,1375 Euro bewegt sich die Aktie im unteren Drittel ihrer 52-Wochen-Spanne von 0,05 bis 0,46 Euro. Die Unterstützungszone um 0,20 CAD (rund 0,13 Euro) wird nun getestet, während die Bohrgeräte zum Projektstandort transportiert werden. Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein: Erste visuelle Bohrkern-Ergebnisse und später die Laboranalysen werden zeigen, ob die Oberflächenfunde sich in der Tiefe fortsetzen.
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