Aventis Energy Aktie: Lautlose Katastrophe?
Die kanadische Uran-Explorationsaktie Aventis Energy gerät unter Druck. Trotz operativer Fortschritte beim Corvo-Projekt in Saskatchewan verlor der Titel binnen fünf Tagen rund 18,5 Prozent. Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, hat einen Hintergrund: Die Kluft zwischen Explorationserfolgen und der Bewertungsrealität bei Junior-Minern.
Corvo-Projekt: Bohrungen rücken näher
Mitte Januar meldete Aventis Energy den Abschluss einer umfassenden Gravimetrie-Untersuchung am Corvo-Projekt im östlichen Athabasca-Becken. Über 5.000 Messpunkte wurden auf einer Strecke von 29 Kilometern erfasst, um Dichte-Anomalien zu identifizieren, die auf hydrothermale Alterationssysteme mit Uranpotenzial hindeuten könnten.
Die Explorationsarbeiten vor Ort beginnen Anfang Februar 2026 – früher als ursprünglich geplant. Erstmals wird dabei auch die sogenannte Manhattan Showing bebohrt, eine Zone mit dokumentierten Radioaktivitätswerten von über 65.535 Zählimpulsen pro Sekunde.
Aventis hält eine Option auf 75 Prozent des Projekts, erworben von Standard Uranium. Die Bedingung: 6 Millionen kanadische Dollar Explorationsausgaben über drei Jahre. Eine substanzielle Verpflichtung für ein Unternehmen mit rund 22 Millionen Dollar Marktkapitalisierung.
Finanzierung gesichert – dennoch Verkaufsdruck
Die Mittel für Vermessung und Bohrprogramm sind durch eine Flow-Through-Finanzierung über 2,5 Millionen Dollar aus dem vierten Quartal 2025 gesichert. Kurzfristig besteht also kein Finanzierungsbedarf.
Trotzdem reagiert der Markt mit Zurückhaltung. Nach einem Allzeithoch von 0,66 kanadischen Dollar im Juli 2025 notiert die Aktie nun bei 0,22 Dollar – ein Rückgang von etwa zwei Dritteln. Die hohe Volatilität von 79 Prozent (annualisiert) spiegelt die typische Risikoeinstufung von Explorations-Titeln wider.
Lage im Uransektor als Belastungsfaktor
Aventis profitiert zwar von der Nähe zu Cameco's McArthur River Mine (60 Kilometer westlich) und Atha Energy's Gemini-Zone (45 Kilometer südwestlich). Die geografische Lage in einer bewährten Uranregion ist ein Argument für das Projektpotenzial.
Doch der Kursverlauf deutet darauf hin, dass Investoren bei Junior-Explorern derzeit Risikominimierung vor Spekulation stellen. Bis Bohrergebnisse vorliegen, bleibt die Bewertung anfällig für breitere Sektortrends im Uranmarkt. Die ersten Daten aus dem Februar-Bohrprogramm dürften Klarheit bringen.
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