Der niederländische Halbleiter-Ausrüster ASML ist gerade das, was man an der Wall Street einen „Konsens-Favoriten" nennt: Gleich mehrere Investmentbanken haben binnen weniger Tage ihre Kaufempfehlungen bekräftigt oder die Aktie sogar zum „Top Pick" erklärt. Fast 49 Prozent Plus seit Jahresbeginn sprechen eine klare Sprache – doch was steckt hinter dem anhaltenden Optimismus der Analysten?

Morgan Stanley und Goldman Sachs setzen auf Monopolstellung

Morgan Stanley ernannte ASML am 25. November zum „Top Pick" unter den Halbleiterausrüstern – ein Signal, das die Aktie prompt nach oben trieb. Noch bullisher gibt sich Goldman Sachs: Die Investmentbank sieht in ihrem optimistischsten Szenario die Möglichkeit, dass ASML seine Umsatzerwartungen für 2030 mehr als verdoppeln könnte. Der Schlüssel dazu: die Monopolstellung bei der EUV-Lithografie (Extreme Ultraviolet), jener Technologie, ohne die modernste Chips schlicht nicht produziert werden können.

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Goldman rechnet mit einer Nachfrage von bis zu 104 EUV-Maschinen bis 2030 – das würde einen Umsatzsprung von 59 Prozent gegenüber der Mitte der eigenen Firmenprognose bedeuten. Das Kursziel liegt bei 1.050 Euro.

Bank of America: DRAM-Boom und Logik-Ausbau treiben Nachfrage

Auch die Bank of America Securities bleibt bei ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 986 Euro. Nach einem Treffen mit CEO Christophe Fouquet und dem Investor-Relations-Chef Marcel Kemp hob die Bank drei zentrale Wachstumstreiber hervor:

  • DRAM-Nachfrage übersteigt Angebot: Starke Aufträge für Kapazitätserweiterungen im Jahr 2027 erwartet
  • Mehr EUV-Schichten: Mit dem DRAM-1c-Knoten steigt die Zahl der EUV-Layer im Vergleich zum 1b-Knoten
  • Logik-Expansion: Aufbau von 2-Nanometer-Kapazitäten läuft 2026/2027 weiter

Ein Wermutstropfen bleibt: Die Verkäufe nach China dürften 2026 deutlich sinken. Doch BofA sieht Erholungspotenzial ab 2027, sobald Speicher- und Logik-Hersteller neue Fabriken hochziehen.

Kursentwicklung bestätigt Analystenzuversicht

Die ASML-Aktie schloss am 28. November bei 903,40 Euro in Amsterdam (+0,69 Prozent) und notierte an der Nasdaq bei 1.060 Dollar (+1,83 Prozent). Mit einem Plus von knapp 49 Prozent seit Jahresbeginn zählt der Titel zu den klaren Outperformern im Halbleitersektor – und die jüngsten Analystenstimmen deuten darauf hin, dass die Rally noch nicht vorbei sein könnte.

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