Der Solartracker-Hersteller kämpft mit sinkenden Kennzahlen und verzeichnet deutliche Kursverluste, während der OmniTrack™ zunehmend Marktanteile gewinnt.


Die Array Technologies-Aktie schloss am Freitag bei 4,01 Euro, was einen marginalen Anstieg von 0,09% darstellt. Das Papier notiert damit nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 4,00 Euro, das erst kürzlich am 3. April erreicht wurde. Besonders alarmierend erscheint der massive Wertverlust von 69,59% innerhalb der letzten zwölf Monate. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 38,95% eingebüßt.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2024 verzeichnete der Hersteller von Nachführsystemen für Solaranlagen einen Umsatzrückgang von 19,4% auf 275,2 Millionen Dollar, verglichen mit 341,6 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus gesunkenen Durchschnittsverkaufspreisen, trotz eines Anstiegs des Verkaufsvolumens. Das Unternehmen verbuchte einen Nettoverlust von 141,2 Millionen Dollar, der auf nicht zahlungswirksame Belastungen zurückzuführen ist, darunter eine Goodwill-Wertminderung von 74 Millionen Dollar und eine Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 91,9 Millionen Dollar. Der Jahresumsatz sank um 41,9% auf 915,8 Millionen Dollar, verglichen mit 1,58 Milliarden Dollar im Jahr 2023.

Ausblick und Marktposition

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Für das erste Quartal 2025 prognostiziert Array Technologies einen Umsatz zwischen 260 und 270 Millionen Dollar bei einer EBITDA-Marge von 11% bis 13%. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 1,05 und 1,15 Milliarden Dollar sowie ein EBITDA von 180 bis 200 Millionen Dollar.

Array Technologies operiert in einem wettbewerbsintensiven Solarenergiemarkt und steht vor Herausforderungen wie Genehmigungsverzögerungen, Ausrüstungsengpässen und Arbeitskräfteknappheit. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte das Unternehmen seinen Auftragsbestand bis Ende 2024 auf 2 Milliarden Dollar steigern, was einem Zuwachs von 10% im Jahresvergleich entspricht. Das OmniTrack™-Produkt gewinnt zunehmend an Bedeutung und macht mittlerweile über 20% des Auftragsbestands aus.

Die Analysten zeigen gemischte Einschätzungen zur Zukunftsaussicht des Unternehmens. Guggenheim hat kürzlich das Rating für Array Technologies auf "Kaufen" angehoben und deutet an, dass die Margenziele des Unternehmens möglicherweise konservativ angesetzt sein könnten. Die technischen Indikatoren zeichnen jedoch ein weniger optimistisches Bild: Die Aktie notiert fast 40% unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 6,68 Euro und steht unter erheblichem Verkaufsdruck mit einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von 88,66%.

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