Apple Aktie: Analysten skeptisch
Zum Start in das Börsenjahr 2026 sehen sich Anleger bei Apple mit einer Dämpfung der Erwartungen konfrontiert. Das Investmenthaus Raymond James hat die Bewertung des Technologiegiganten unter die Lupe genommen und mahnt zur Vorsicht: Die aktuelle Bewertung lasse kaum noch Luft nach oben. Angesichts nur moderater Wachstumsprognosen für das iPhone stellt sich die Frage, ob der Aktienkurs die Realität überholt hat.
Hohe Bewertung bremst Fantasie
Verantwortlich für die zurückhaltende Stimmung ist vor allem die Wiederaufnahme der Bewertung durch Raymond James mit dem Rating "Market Perform". Die Analysten verzichten bewusst auf eine Kaufempfehlung und begründen dies mit dem ambitionierten Preisniveau der Aktie. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das für das Geschäftsjahr 2027 auf das 31-Fache der erwarteten Gewinne geschätzt wird, sei das Potenzial vorerst ausgereizt.
Zwar erkennen die Experten die massive Stärke des Apple-Ökosystems an – mittlerweile sind weltweit 2,4 Milliarden aktive Geräte im Umlauf –, doch betrachten sie diese Stabilität als bereits vollständig im Kurs eingepreist. Für die kommenden zwei Jahre wird lediglich ein Wachstum der iPhone-Verkaufszahlen von etwa 3 % prognostiziert. Der aktuelle Kurs von 271,01 USD, der nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 273,81 USD notiert, spiegelt diesen Optimismus bereits wider.
Gemischte Signale aus dem operativen Geschäft
Neben der Analysteneinschätzung sorgen operative Nachrichten für ein differenziertes Bild. Einerseits setzt Apple auf Kontinuität in der Führungsebene: Ben Borders, ein langjähriger Mitarbeiter, wurde zum neuen Principal Accounting Officer ernannt, was Stabilität in der Finanzberichterstattung signalisiert. Andererseits trüben Berichte über Produktionskürzungen beim Vision Pro Headset aufgrund schwächerer Nachfrage die Stimmung.
Zusätzlich sah sich das Unternehmen gezwungen, Gerüchte über verdeckte Tests seiner KI-Funktionen in China zu dementieren. "Apple Intelligence" sei dort noch nicht offiziell gestartet. Auch regulatorisch bleibt der Druck bestehen: In Japan muss Apple mit dem Update auf iOS 26.2 ähnliche Zugeständnisse bei App-Stores und Bezahlmethoden machen, wie sie bereits in der EU durchgesetzt wurden.
Blick auf die Quartalszahlen
Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 29. Januar 2026. An diesem Datum wird Apple seine Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal vorlegen. Entscheidend wird sein, ob das Service-Geschäft, für das Raymond James ein jährliches Wachstum von 13 % bis 2027 erwartet, die schwächelnde Hardware-Sparte kompensieren kann und wie sich die Verkäufe des iPhone 17 im Weihnachtsgeschäft tatsächlich entwickelt haben.
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