Die Experten der Scotiabank sehen den Boden beim chilenischen Bergbaukonzern Antofagasta erreicht. Nach einer deutlichen Korrekturphase stufen die Analysten den Titel nun herauf und verweisen auf ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis. Zeitgleich treibt das Management vor Ort ambitionierte Modernisierungspläne voran, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Analysten beenden Skepsis

Scotiabank hob die Einstufung für die Papiere von „Underperform“ auf „Sector Perform“ an. Die Analysten begründen diesen Schritt mit der vorangegangenen Kurskorrektur, die den Einstieg auf dem aktuellen Niveau wieder interessant macht. Die Marktreaktion fiel am Montag deutlich aus: Die Aktie kletterte um rund 9,3 % auf 39,76 Euro. Damit reagiert der Titel dynamisch auf die veränderte Einschätzung, nachdem er in den vergangenen 30 Tagen noch zweistellig an Wert verloren hatte.

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Fokus auf Technologie und Effizienz

Operativ bereitet sich das Unternehmen auf die kommenden Jahre vor. Bei der wichtigen Mine Zaldívar sind für die nächsten drei Jahre umfangreiche Investitionen geplant. Im Mittelpunkt stehen Projekte zur Transformation der Wasserversorgung und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung. Ein technologischer Kernaspekt ist die Einführung des „Cuprochlor-T“-Verfahrens, das die Verarbeitung von Primärsulfiden optimieren soll. Diese Initiative wird von personeller Kontinuität flankiert: Die Geschäftsführerin von Minera Zaldívar, María de la Luz Osses, wurde am vergangenen Samstag für ihre Führungsrolle im regionalen Bergbausektor ausgezeichnet.

Regulatorik und globales Umfeld

Das Marktumfeld bleibt anspruchsvoll. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten wirken sich indirekt auf die Energie- und Rohstoffmärkte aus. Zudem musste der Konzern zuletzt eine Strafe der chilenischen Umweltbehörde SMA in Höhe von etwa 775.000 US-Dollar hinnehmen. Grund waren Unregelmäßigkeiten bei der Protokollierung der Wasserbewirtschaftung in der Centinela-Mine. Da die Behörde den Verstoß als geringfügig einstufte, dürften die langfristigen Auswirkungen auf den Betrieb überschaubar bleiben.

Antofagasta schüttet für das Geschäftsjahr 2025 eine Schlussdividende von 0,48 US-Dollar je Aktie aus. Die kommenden Monate stehen im Zeichen der operativen Umsetzung: Das Management muss belegen, dass die Investitionen in die Wasserinfrastruktur und die neue Verarbeitungstechnologie die angestrebten Effizienzgewinne in der Kupferproduktion tatsächlich realisieren können.

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