Antimony Resources Aktie: Profiteur der Lieferkrise
Der westliche Hunger nach kritischen Rohstoffen trifft auf eine harte geopolitische Realität. Seit China den Export von Antimon in die USA komplett gestoppt hat, suchen Regierungen und Industrie händeringend nach verlässlichen Alternativen. In diesem angespannten Umfeld vollzieht Antimony Resources in Kanada nun den entscheidenden Schritt von der reinen Exploration zur handfesten Ressourcendefinition.
Am Dienstag reagierte der Markt prompt auf die formelle Beauftragung von SRK Consultants. Das renommierte Beratungsunternehmen soll für das Bald-Hill-Projekt in New Brunswick die erste offizielle Ressourcenschätzung nach dem kanadischen NI 43-101-Standard erstellen. Für Investoren markiert dies einen wichtigen Reifeprozess. Die Aktie kletterte in Toronto um über zehn Prozent auf ein neues Rekordhoch von 1,59 Kanadischen Dollar. Auch an den deutschen Handelsplätzen zeigt sich bei hohen Umsätzen eine stabile Preisbildung um die Marke von einem Euro, nachdem der Wert in den vergangenen drei Monaten bereits deutlich zugelegt hatte.
Bohrprogramm liefert die Datenbasis
Um die nötige Datendichte für die Schätzung zu erreichen, laufen die Arbeiten auf dem Gelände auf Hochtouren. Drei Bohrgeräte haben bereits die Hälfte des geplanten 10.000-Meter-Programms absolviert. Ziel ist ein Abstand von etwa 50 Metern zwischen den Bohrpunkten in der mineralisierten Hauptzone. Parallel füttert das Geologen-Team ein digitales 3D-Modell mit jedem neuen Treffer, um die Zielvorgaben in Echtzeit anzupassen. Die restlichen Bohrungen sollen im April abgeschlossen werden, bevor die finalen Laborergebnisse nach weiteren drei bis vier Wochen vorliegen.
Finanziell ist das Unternehmen für diese intensive Phase gut gerüstet. Aus einer privaten Platzierung Ende 2025 stehen noch ausreichend Mittel zur Verfügung, um das diesjährige Explorationsbudget von drei Millionen Kanadischen Dollar problemlos zu decken und die anschließenden Ingenieursstudien zu finanzieren.
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Geopolitik als starker Rückenwind
Die Dringlichkeit des Projekts wird maßgeblich durch die globale Marktlage diktiert. Antimon ist unverzichtbar für Flammschutzmittel, Blei-Säure-Batterien und hochtechnologische militärische Ausrüstung. Da China fast die Hälfte der weltweiten Minenproduktion kontrolliert und im Dezember 2024 ein Exportverbot in die USA verhängte, wächst das strukturelle Defizit rasant. Prognosen gehen davon aus, dass die globale Nachfrage bis 2030 auf 3,5 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.
Der Zeitplan für die nächsten Monate ist vor diesem Hintergrund klar abgesteckt. Nach Abschluss der Bohrarbeiten und Auswertung der Daten wird die offizielle Ressourcenschätzung für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. Auf dieser Basis plant das Management, Ende 2026 oder Anfang 2027 den formellen Genehmigungsantrag bei der Provinzregierung von New Brunswick einzureichen.
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