ams-Osram-Aktie: Leichteres Gepäck!
Schon fünf Jahre ist es her, dass der österreichische Sensorhersteller ams das eigentlich deutlich größere deutsche Unternehmen Osram schluckt. Seither tritt das Unternehmen als ams-Osram auf. Allerdings holte man sich mit dem Schritt auch enorme Schulden ins Haus, die bis heute nicht abgetragen werden konnten. Genau das lastet auch auf dem Aktienkurs.
Wie das "Handelsblatt" berichtet, scheint es aber langsam Fortschritte zu geben. So hat ams-Osram sich offenbar durch die Auflösung eines Teils von Pensionsrückstellungen mehrere Hundert Millionen Euro an Liquidität sichern können. Details dazu sind offenbar nicht an die Öffentlichkeit durchgesickert. Im Grundsatz bestätigte der Konzern das Vorgehen aber gegenüber der Zeitung.
ams-Osram macht sich leichter
Weiterhin in Aussicht steht noch für dieses Jahr die Trennung von Geschäftsteilen, was ams-Osram Einnahmen von 500 Millionen Euro einbringen könnte. Die Mittel sollen sodann genutzt werden, um die Schulden endlich kleiner werden zu lassen. Anleger blicken einem möglichen Szenario entgegen, in dem die Schuldenlast deutlich näher an die Marke von einer Milliarde Euro heranrückt. Aktuell bestehen inklusive Sale-and-lease-back-Verpflichtungen noch Nettoschulden von etwa zwei Milliarden Euro.
Geringere Schulden würden für ams-Osram gerade in Zeiten höherer Zinsen vieles einfacher machen. Die Kapitalkosten würden nachlassen und vielleicht wäre auch wieder mehr Spielraum für Investitionen denkbar. In freudiger Erwartung schicken die Anteilseigner den Aktienkurs schon mal in Richtung Norden. Am Donnerstag ging es bis zum Mittag um knappe fünf Prozent auf 9,14 Euro aufwärts.
Der erste Schritt
Noch steht ams-Osram nicht wieder auf beiden Beinen und die laufenden Verhandlungen zum Verkauf von Geschäftsteilen bleiben noch abzuwarten. Zu beobachten sind aber wichtige Schritte in die richtige Richtung und vor allem die erkennbare Absicht, das Schuldenproblem endlich nachhaltig anzugehen. Das lässt den Horizont heller erscheinen.
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