AMD startet kraftvoll in das Jahr 2026 und setzt den ewigen Rivalen Intel weiter unter Druck. Jüngste Daten zeigen eine massive Verschiebung der Machtverhältnisse im Gaming-Sektor, während Analysten bereits das nächste große Wachstumsfeld im Bereich der Künstlichen Intelligenz ins Visier nehmen. Die Aktie reagierte am Freitag mit deutlichen Gewinnen – doch was treibt die Euphorie konkret an?

Machtwechsel im Gaming-Markt

Auslöser für die positive Stimmung war primär die Veröffentlichung der Steam-Hardware- & Software-Umfrage für Dezember 2025. Diese Daten gelten als wichtiger Indikator für die Vorlieben von PC-Spielern und zeigen einen signifikanten Trend: AMD konnte seinen Marktanteil bei Prozessoren auf der Plattform innerhalb eines Monats um 4,66 Prozentpunkte auf 47,27 Prozent steigern.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AMD?

Im Gegenzug schrumpfte der Anteil von Intel auf 55,47 Prozent. Der Abstand verringert sich damit rapide. Besonders die Ryzen-Prozessoren der X3D-Serie scheinen bei Enthusiasten den Nerv der Zeit zu treffen, da sie ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Für CEO Lisa Su ist dies eine Bestätigung ihrer „Chiplet“-Architektur-Strategie, die Intel im Desktop-Markt zunehmend Marktanteile abnimmt.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Zusätzlichen Rückenwind lieferte die Investmentbank TD Cowen, die AMD als eine ihrer „Besten Ideen für 2026“ bezeichnete. Die Analysten bestätigten ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 290 US-Dollar. Vom aktuellen Niveau aus impliziert dies ein Aufwärtspotenzial von rund 30 Prozent.

Die Experten blicken dabei über das Gaming-Geschäft hinaus. Als entscheidende Wendepunkte für das laufende Jahr identifizieren sie die kommende „Helios“-KI-Plattform und die MI450-Beschleuniger-Serie, deren Markteinführung für Mitte des Jahres erwartet wird. Marktbeobachter werten dies als Zeichen, dass Investoren auf eine Zukunft setzen, in der sich AMD neben Nvidia als feste Größe in der KI-Infrastruktur etabliert.

Ausblick: CES und Quartalszahlen

Der Fokus der Anleger richtet sich nun unmittelbar auf den kommenden Montag, den 5. Januar. Auf der CES 2026 wird Lisa Su die Eröffnungs-Keynote halten, wobei die Vorstellung des Ryzen 7 9850X3D und Details zur Ryzen 9000G-Serie erwartet werden. Technisch sendete die Aktie mit einem Wochenschlusskurs von 223,47 US-Dollar ein positives Signal, indem sie den Widerstand bei 220 US-Dollar überwand. Die nächste fundamentale Bestandsaufnahme folgt am 3. Februar 2026, wenn AMD seine Quartalszahlen vorlegt.

AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 03. Januar liefert die Antwort:

Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...