Alphabet startet nahe dem Allzeithoch in das Jahr 2026, doch hinter den Kulissen herrscht Uneinigkeit. Während einige institutionelle Investoren ihre Positionen massiv ausbauen und auf die Zukunftstochter Waymo setzen, nutzen andere die hohen Kurse für Gewinnmitnahmen. Vor den anstehenden Quartalszahlen stellt sich die Frage, ob die Wachstumstory im KI-Bereich die ambitionierte Bewertung weiterhin rechtfertigt.

Uneinigkeit bei den Profis

Neue Pflichtmitteilungen offenbaren eine Spaltung unter den Großanlegern. Wallington Asset Management und Petros Family Wealth stockten ihre Anteile im vergangenen Quartal um rund 30 Prozent auf – ein klares Vertrauensvotum für den Tech-Giganten. Im Gegensatz dazu reduzierte Prentiss Smith & Co. die Position um gut 11 Prozent. Begleitet wird diese Rotation von Insider-Aktivitäten: John Kent Walker trennte sich kurz vor Jahresende von einem Aktienpaket, was angesichts des Kursanstiegs von über 70 Prozent in den letzten zwölf Monaten als klassische Gewinnmitnahme interpretiert werden kann.

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Hoffnungsträger autonomes Fahren

Abseits der Finanzströme rückt die Tochtergesellschaft Waymo stärker in den Fokus der Analysten. Nach dem Start des autonomen Fahrdienstes in New York City Ende 2025 und dem Ausbau der Flotte auf über 10.000 Fahrzeuge gilt die Sparte zunehmend als zentraler Wachstumstreiber. Experten, unter anderem von Goldman Sachs, sehen hierin einen wesentlichen Katalysator und trauen der Aktie für 2026 nochmals ein Potenzial von 15 bis 20 Prozent zu.

Fundamentale Stärke trifft auf Bewertung

Diese strategischen Neupositionierungen finden vor dem Hintergrund einer außergewöhnlichen operativen Stärke statt. Alphabet übertraf im dritten Quartal 2025 mit einem Gewinn je Aktie von 2,87 US-Dollar die Erwartungen deutlich, getragen von einem 34-prozentigen Umsatzsprung in der Cloud-Sparte. Mit einem aktuellen Kurs von 315,15 US-Dollar, was exakt dem 52-Wochen-Hoch entspricht, sind die Erwartungen des Marktes jedoch enorm gestiegen.

Der nächste wichtige Impuls wird Ende Januar mit den Zahlen zum vierten Quartal erwartet. Anleger werden dann genau prüfen, ob die hohen Investitionen in die KI-Infrastruktur die Margen nachhaltig stützen. Charttechnisch gilt es nun, die Unterstützung bei 310 US-Dollar zu verteidigen, während ein Ausbruch über die Marke von 322 US-Dollar den langfristigen Aufwärtstrend bestätigen würde.

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