Nach über 30 Jahren Stillstand fördert die Sangdong-Mine in Südkorea wieder Wolfram. Für Almonty Industries fällt dieser operative Meilenstein mit einer historischen Preisrallye des strategisch wichtigen Metalls zusammen. Obwohl das Unternehmen starkes Umsatzwachstum meldet und von leeren US-Lagern profitiert, reagieren Anleger aktuell mit deutlichen Verkäufen.

Der Treiber hinter dem Wolfram-Boom

Ein Blick auf den Rohstoffmarkt erklärt die strategische Bedeutung des Unternehmens. Die Preise für Wolfram verzeichneten laut Branchenberichten zuletzt extreme Aufschläge, getrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit und historisch niedrigen Lagerbeständen in den USA. Da das Metall für die Rüstungs-, Halbleiter- und Elektroautoindustrie unverzichtbar ist, trifft eine rasant steigende Nachfrage auf erschöpfte oder stillgelegte Minen. Der Aufbau neuer Förderstätten nimmt viel Zeit in Anspruch, was eine schnelle Entspannung der Angebotssituation auf dem Weltmarkt unwahrscheinlich macht.

Produktionssprung in Südkorea

Genau in diese Lücke stößt Almonty Industries mit der Wiederinbetriebnahme der Sangdong-Mine. Mitte März startete die erste Phase der Anlage, die in den kommenden Jahren massiv ausgebaut werden soll. Das Management plant, die Produktion von derzeit 58.000 auf über 267.000 Einheiten (MTU) zu vervielfachen. Gleichzeitig sollen die Förderkosten pro Einheit von 345 auf 266 US-Dollar sinken. Gelingt dieser Skalierungsplan, könnte der Konzern bis zum Jahr 2027 rund 40 Prozent des weltweiten Wolframangebots außerhalb Chinas abdecken.

Fundamentaldaten vs. Kursentwicklung

Die operativen Fortschritte spiegeln sich bereits in den Büchern wider. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 39 Prozent auf 8,7 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr steht ein Plus von 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar zu Buche, maßgeblich gestützt durch den massiven Preisanstieg bei Wolfram-APT.

Dass die Aktie heute dennoch um gut 12 Prozent auf 20,80 Australische Dollar abrutscht, werten Marktbeobachter als klassische Gewinnmitnahmen nach Erreichen der operativen Ziele. Auf Sicht von zwölf Monaten steht bei dem Papier schließlich noch immer ein gewaltiger Wertzuwachs von über 440 Prozent auf der Anzeigetafel.

Mit der laufenden Produktion in Südkorea positioniert sich Almonty nun fest als einer der wenigen westlichen Lieferanten für ein kritisches Industriemetall. Der operative Fokus verschiebt sich ab sofort auf den stufenweisen Ausbau der Sangdong-Mine, um die anvisierte Vervielfachung der Fördermengen und die geplante Senkung der Stückkosten vertragsgemäß umzusetzen.

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