Almonty Industries holt ein Finanzschwergewicht an Bord, um den Übergang vom Entwickler zum Produzenten zu meistern. Während die Aktie nach einer massiven Rallye im Vorjahr auf hohem Niveau notiert, sorgt eine Meldung der Deutschen Rohstoff AG für Gesprächsstoff. Doch der gesunkene Anteilsbesitz hat einen rein technischen Hintergrund.

Erfahrener Finanzstratege übernimmt

Mit Guillaume Wiesenbach de Lamaziere verpflichtet das Unternehmen einen Manager mit über 30 Jahren Kapitalmarkterfahrung als neuen Chief Development Officer (CDO). Seine Vita umfasst Führungspositionen bei namhaften Adressen wie Goldman Sachs und AIG. Als CEO und CFO bei AIG Asset Management Europe verantwortete er Vermögenswerte von über 37 Milliarden Dollar und organisierte die komplexe Bereinigung der Bilanz der Banque AIG, wobei er sogenannte "toxische" Assets drastisch reduzierte, ohne Verluste für den Mutterkonzern zu verursachen.

CEO Lewis Black bezeichnet den Neuzugang als idealen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt. Da die Wolfram-Mine im südkoreanischen Sangdong den operativen Betrieb aufgenommen hat, verschiebt sich der Fokus des Unternehmens auf Disziplin bei der Kapitalallokation und strategische Unternehmensentwicklung. Wiesenbach de Lamaziere soll genau hier ansetzen und die Entscheidungsstrukturen für die langfristige Wertschöpfung stärken.

Anteil der Deutschen Rohstoff AG sinkt

Parallel zur Personalentscheidung wurde bekannt, dass die Beteiligung der Deutschen Rohstoff AG unter die Meldeschwelle von 10 Prozent gefallen ist. Der Anteil liegt nun bei rund 7,97 Prozent der ausstehenden Aktien. Wichtig für Anleger: Dieser Rückgang resultiert nicht aus Aktienverkäufen durch den deutschen Rohstoffinvestor.

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Ursache ist vielmehr die Verwässerung durch die jüngste Kapitalerhöhung im Dezember 2025, bei der Almonty knapp 130 Millionen Dollar einsammelte. Die Deutsche Rohstoff AG hält unverändert über 20 Millionen Aktien sowie Wandelschuldverschreibungen und bleibt damit ein zentraler Ankeraktionär.

Wachstumskurs und Ausblick

Der Markt reagierte positiv auf die Professionalisierung der Führungsebene; die Aktie schloss am Dienstag bei 9,80 Dollar. Nach einem Kursanstieg von über 840 Prozent im Jahr 2025 nähert sich die Marktkapitalisierung der Marke von 2,5 Milliarden Dollar. Der neue CDO tritt seine Stelle in einer Phase an, in der das Unternehmen bereits durch die Ernennung von COO Steven L. Allen im Dezember seine operative Führungsebene erweitert hatte.

Mit gut gefüllten Kassen blickt Almonty auf ein arbeitsreiches Jahr 2026. Neben der laufenden Produktion in Südkorea stehen die Beschleunigung des dortigen Molybdän-Projekts sowie der geplante Produktionsstart des Gentung Browns Lake Projekts in Montana auf der Agenda. Die neue Führungsmannschaft muss nun beweisen, dass sie diese Expansion auf drei Kontinenten effizient steuern kann.

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