Almonty Industries Aktie: Analysten-Konsens
Die Sangdong-Mine in Südkorea produziert, der Wolframpreis notiert auf Rekordniveau, und gleich mehrere Analysehäuser erhöhen ihre Kursziele. Für Almonty Industries verdichten sich die positiven Signale — auch wenn die Verlustzone noch nicht verlassen wurde.
Breite Analystenunterstützung
D.A. Davidson bekräftigte am Donnerstag nach einem Gespräch mit CEO Lewis Black das Kaufvotum und hält am Kursziel von 25,00 US-Dollar fest. Das Analysehaus verwies auf den Fortschritt bei Sangdong, Rekordpreise für Wolfram-APT sowie eine strukturelle Versorgungskrise als tragende Argumente. Zudem sieht D.A. Davidson Potenzial für eine Zusammenarbeit mit der US-Regierung bei der Absicherung kritischer Rohstofflieferketten.
Bereits in der Vorwoche hatten weitere Häuser nachgezogen: Oppenheimer hob das Kursziel von 16,00 auf 19,00 US-Dollar an und vergab ein „Outperform"-Rating. B. Riley Financial erhöhte sein Ziel von 17,00 auf 23,00 US-Dollar bei ebenfalls positivem Votum.
Diamond Equity Research veröffentlichte am 25. März eine aktualisierte Studie — finanziert durch Almonty selbst — und senkte den Diskontierungssatz um 100 Basispunkte auf 7,0 Prozent. Begründung: Mit dem Übergang in die Kommerzialisierungsphase sei das Ausführungsrisiko des Projekts deutlich gesunken. Die Wolfram-APT-Preisannahmen wurden auf 2.275 US-Dollar für 2026 und 2.160 US-Dollar für 2027 angehoben, was die Umsatz- und Cashflow-Projektionen spürbar verbessert.
Sangdong läuft, Verluste bleiben
Die operative Grundlage für den Analystenoptimismus ist konkret: Die Aufbereitungsanlage in Sangdong ist in Betrieb und verarbeitet jährlich rund 640.000 Tonnen Erz, was etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat ergibt. D.A. Davidson erwartet, dass Phase 1 im zweiten Quartal 2026 die Nennkapazität erreicht und damit nennenswerte EBITDA-Beiträge liefert.
Alliance Global Partners prognostiziert auf dieser Basis Umsätze von 297 Millionen CAD für das Geschäftsjahr 2026 und 593 Millionen CAD für 2027 — vorausgesetzt, der Hochlauf verläuft planmäßig und Phase 2 startet rechtzeitig.
Die Zahlen für 2025 zeigen zwar Wachstum, aber noch keine Profitabilität. Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA blieb mit minus 4,5 Millionen US-Dollar negativ. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 60 Prozent zugelegt, verlor zuletzt jedoch deutlich an Boden und notiert aktuell rund 31 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 30,89 AUD.
Geopolitik als Rückenwind
Strukturell profitiert Almonty von der westlichen Bemühung, Lieferketten für kritische Rohstoffe unabhängiger von China zu machen. Wolfram ist ein Schlüsselmaterial für Rüstungsanwendungen und Hochleistungswerkzeuge — Bereiche, in denen die Nachfrage laut Analysten durch geopolitische Spannungen zusätzlich steigen dürfte. Das Management signalisierte, 2026 weitere Wolfram-Projekte zu evaluieren, gestützt auf bestehende Regierungs- und Kundenkontakte.
Der Weg zur Profitabilität hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell Sangdong seine volle Kapazität erreicht und ob Phase 2 den Zeitplan hält.
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