Almonty Aktie: Sympathiepunkte gesammelt
Almonty rückt mit deutlichen Insiderkäufen und einer spürbaren Neubewertung durch institutionelle Investoren in den Fokus. Der Wert profitiert von steigenden Wolframpreisen und dem Übergang in die kommerzielle Produktion mehrerer Projekte. Wie stark verändern diese Faktoren die Position des Unternehmens im Markt?
Neubewertung durch First Berlin
Eine aktuelle Analyse von First Berlin Equity Research zu Deutsche Rohstoff AG zeigt, wie stark sich der Anstieg der Almonty-Aktie auswirkt.
- Deutsche Rohstoff hält 8,1 % an Almonty
- Der Nachsteuerwert dieser Beteiligung ist um 54 Mio. Euro auf 187 Mio. Euro gestiegen
- Grundlage ist ein Kursanstieg der Almonty-Aktie von CAD 8,40 auf CAD 12,09 (+44 %) im betrachteten Zeitraum
Nach Berechnung der Analysten macht die Almonty-Position inzwischen rund 52 % des gesamten Enterprise Value von Deutsche Rohstoff in Höhe von 360 Mio. Euro aus. Damit ist klar: Die Kursentwicklung von Almonty hat erhebliches Gewicht in institutionellen Portfolios.
Deutliche Insiderkäufe des CEO
Parallel zur Neubewertung hat CEO Lewis Black seine Beteiligung in den vergangenen Monaten spürbar ausgebaut. Er hält nun 23,62 Millionen Aktien, was 8,99 % des Unternehmens entspricht.
Laut den per 19. Januar 2026 bestätigten Daten tätigte er in den letzten drei Monaten folgende Käufe:
- November 2025: Aktienkäufe im Volumen von 316.500 US-Dollar
- Dezember 2025: Zukäufe im Wert von 412.499,25 Kanadischen Dollar
- Januar 2026: Weitere Käufe über 184.999,26 Kanadische Dollar
Diese Serie von Käufen fällt in eine Phase, in der Almonty vom Projektentwickler zum Produzenten übergeht. Die Transaktionen werden damit klar im Kontext eines bevorstehenden Produktionsstarts und der Bewertung der zugrunde liegenden Wolfram-Assets eingeordnet.
Wolframmarkt und operative Fortschritte
Der zentrale Treiber hinter der Bewegung der Almonty-Aktie ist der angespannte globale Wolframmarkt. China kontrolliert derzeit mehr als 80 % des weltweiten Angebots. Exportbeschränkungen haben eine Lücke geöffnet, in die westliche Produzenten stoßen können.
Aktuelle Marktdaten zeigen:
- Spotpreis für Wolfram liegt über 800 US-Dollar je Metric Tonne Unit (MTU)
- Die Break-even-Produktionskosten von Almonty werden auf etwa 300 US-Dollar je MTU geschätzt
Damit ergeben sich aus heutiger Sicht deutlich positive Margen. CEO Lewis Black bezeichnet einen Spotpreis von 1.000 US-Dollar je MTU als realistisches Szenario für die nähere Zukunft.
Operativ stehen mehrere Projekte vor wichtigen Schritten:
- Die Sangdong-Mine in Südkorea befindet sich kurz vor dem Start der kommerziellen Produktion
- Die Panasqueira-Mine in Portugal wird ausgebaut
- Das Brown’s-Lake-Projekt in Montana soll 2026 in Betrieb gehen
Mit dieser Multi-Asset-Struktur positioniert sich Almonty als größter Wolframproduzent außerhalb Chinas.
Kursentwicklung und Analystenziele
Kurzfristig zeigt die Aktie trotz des übergeordneten Aufwärtstrends die übliche Tagesvolatilität. Heute notiert Almonty Industries (AII:CA) an der Toronto Stock Exchange 3,14 % tiefer bei 11,71 Kanadischen Dollar. Auf Tradegate in Europa legt der Titel dagegen um 2,35 % auf 7,41 Euro zu.
Canto Fitzgerald hat ein Kursziel von 10,00 US-Dollar veröffentlicht, das vor allem auf den erwarteten Cashflows aus den Sangdong-Aktivitäten basiert. Das Zusammenspiel aus diesem Bewertungsspielraum, den deutlichen Insiderkäufen des CEO und den hohen Wolframpreisen prägt damit das aktuelle Bild der Almonty-Aktie in den kommenden Monaten.
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