Almonty Aktie: Rückenwind
Die Bedingungen für Wolfram-Produzenten haben sich deutlich verändert. Ein stark angespanntes Angebot trifft auf eine kräftige Preisrally – und genau in dieser Phase nimmt Almonty mit dem Sangdong-Projekt den operativen Betrieb auf. Wie stabil ist dieses Umfeld für den kanadischen Wolframspezialisten?
Angebotsengpass treibt Wolframpreise
Im globalen Wolframmarkt zeigt sich aktuell ein spürbares Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Langfristige Vertragspreise ziehen deutlich an, was die angespannte Lage unterstreicht.
Zentraler Faktor ist Festlandchina. Dort geht die Minenproduktion zurück, unter anderem wegen verschärfter Sicherheits- und Umweltauflagen im Vorfeld von Feiertagen. Gleichzeitig läuft ein saisonaler Auffüllungszyklus der Lagerbestände. Beides zusammen hält das Angebot an Wolframerz knapp und stützt die laufende Preisrally.
Almonty im Marktumbruch
Für Almonty kommt diese Marktlage zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Im Dezember 2025 hat das Unternehmen den aktiven Abbau in der Sangdong-Wolframmine in Südkorea gestartet. Damit positioniert sich Almonty als wichtiger Lieferant für westliche Abnehmer, während die Preise bereits deutlich angezogen haben.
Ein Treiber im Hintergrund sind Exportbeschränkungen Chinas sowie ein geplantes US‑Importverbot für chinesisches Wolfram im Verteidigungsbereich, das 2027 in Kraft treten soll. Diese Faktoren erhöhen die strategische Bedeutung alternativer Quellen.
Wesentliche jüngste Entwicklungen:
- Seit heute gilt ein langfristiger Abnahmevertrag zwischen der Almonty-Tochter Beralt Tin and Wolfram (Portugal) S.A. und Sumitomo Electric Industries. Er umfasst das in der portugiesischen Panasqueira-Mine produzierte Wolframitkonzentrat.
- Für 2026 hat das Unternehmen klar priorisiert, Sangdong zur vollumfänglichen kommerziellen Produktion zu führen.
- Zudem wurde ein neuer Chief Development Officer ernannt, der die Unternehmensstrategie und deren Umsetzung vorantreiben soll.
Insidertransaktionen im Fokus
Trotz des positiven Umfelds für das Geschäft haben jüngste Insidergeschäfte Aufmerksamkeit erzeugt. CEO Lewis Black hat im Januar weiter Aktien zugekauft. Dem steht ein größerer Verkauf durch den unabhängigen Director David Hanick gegenüber.
Hanick veräußerte eine nennenswerte Anzahl an Aktien, bleibt jedoch unabhängiges Verwaltungsratsmitglied und gehört weiterhin dem Prüfungsausschuss an. Damit handelt es sich klar um einen Insiderverkauf, nicht um einen vollständigen Rückzug aus dem Unternehmen.
Globale Wolframdynamik stützt Sektor
Der zentrale Treiber für die Branche bleibt ein globaler Angebotsengpass. Der Wolframpreis ist 2025 um mehr als 160 % gestiegen und hat die Aufwärtsbewegung in den ersten Wochen 2026 fortgesetzt.
Da weltweit nur begrenzt neue Förderkapazitäten hinzukommen und geopolitische Spannungen den Wettbewerb um strategische Rohstoffe verschärfen, dürfte das bestehende Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage kurzfristig bestehen bleiben. Für Almonty sind damit hohe Preise und ein strukturell unterstützendes Marktumfeld die Ausgangsbasis für den weiteren Hochlauf von Sangdong im laufenden Jahr.
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