Während die Gewinne sprudeln, greift der Münchner Versicherungsgigant hart durch. Berichte über massive Stellenstreichungen zugunsten von Künstlicher Intelligenz beherrschen die Schlagzeilen am Wochenende und sorgen für Diskussionen. Doch ist dieser drastische Schritt genau der Katalysator, auf den Anleger gewartet haben, um den Kurs endgültig auf neue Rekordhöhen zu katapultieren?

KI-Offensive fordert Opfer

Das Management macht ernst mit der digitalen Transformation. Bei der Tochtergesellschaft Allianz Partners sollen in den kommenden 12 bis 18 Monaten zwischen 1.500 und 1.800 Stellen wegfallen. Der Plan: Manuelle Prozesse in Call-Centern und der Sachbearbeitung werden konsequent durch Künstliche Intelligenz ersetzt.

Für Aktionäre ist die Botschaft unmissverständlich: Margenoptimierung hat Vorrang. Auch wenn solche Maßnahmen gesellschaftlich brisant sind, bewertet der Finanzmarkt diese „kalte“ Effizienzsteigerung in der Regel positiv. Der Konzern signalisiert damit, dass er bereit ist, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, um die Kostenbasis langfristig zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Hier sind die Fakten im Überblick:
* Strategie: Geplanter Abbau von bis zu 1.800 Stellen durch KI-Integration.
* Ergebnis: Prognose für den operativen Gewinn auf über 17 Mrd. Euro angehoben.
* Potenzial: Analysten sehen Kursziele bis zu 431 Euro.

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Prognose angehoben: Die Kasse klingelt

Dass der Konzern aus einer Position der Stärke heraus agiert, belegen die nackten Zahlen. Parallel zu den Sparplänen liefert die Allianz operative Exzellenz. Die Prognose für das operative Ergebnis im Gesamtjahr 2025 wurde auf mindestens 17 Milliarden Euro nach oben korrigiert. Bereits in den ersten neun Monaten kletterte der Gewinn auf beeindruckende 13,1 Milliarden Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Diese finanzielle Power bietet nicht nur Spielraum für den laufenden Umbau, sondern sichert auch die Attraktivität für Dividendenjäger und ermöglicht Aktienrückkäufe.

Bullen bleiben am Drücker

Die Kombination aus strikter Kostendisziplin und Wachstumsstärke kommt am Markt hervorragend an. Mit einem aktuellen Kurs von 372,00 Euro notiert die Aktie in Schlagdistanz zu ihrem 52-Wochen-Hoch von 377,60 Euro. Ein beachtliches Plus von über 25 Prozent seit Jahresanfang unterstreicht das enorme Vertrauen der Anleger.

Analysten sehen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Während Goldman Sachs mit einem Ziel von 361 Euro eher vorsichtig bleibt, ruft das Analysehaus Berenberg ein Kursziel von 431 Euro aus. Die Diskrepanz zum aktuellen Kurs deutet darauf hin, dass die Aktie trotz der jüngsten Rallye noch Luft nach oben hat. Wer auf Substanz und konsequente Gewinnorientierung setzt, findet in diesem Titel weiterhin ein solides Basisinvestment.

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