Nach der jüngsten Korrektur kehrt bei der Allianz etwas Ruhe ein. Doch der Schein trügt: Hinter den Kulissen richten sich alle Augen auf den entscheidenden Termin im Februar. Wird der Versicherungsriese die hohen Erwartungen bei der Dividende erfüllen können, um den Kurs wieder zu stabilisieren?

  • Status Quo: Aktie stabilisiert sich oberhalb der 200-Tage-Linie.
  • Schlüsseltermin: 26. Februar 2026 (Bilanzvorlage & Dividendenvorschlag).
  • Fokus: Operative Entwicklung und Ausschüttungspolitik.

Warten auf Impulse

Aktuell dominiert an der Börse das Abwarten. Nachdem das Papier Ende Dezember 2025 noch ein 52-Wochen-Hoch bei gut 460 Euro markierte, setzten Gewinnmitnahmen ein. Mit einem Kurs von rund 371,80 Euro zum Wochenschluss notiert der Titel derzeit etwa 19 Prozent unter diesem Rekordwert.

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In diesem momentan nachrichtenarmen Umfeld fehlen kurzfristige Treiber. Die charttechnische Situation zeigt jedoch eine Bodenbildung: Der Kurs hält sich wacker über dem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt von 361,76 Euro, was Marktbeobachter als Zeichen grundlegender Stabilität werten.

Fahrplan für Aktionäre

Der 26. Februar 2026 markiert das nächste Schlüsseldatum im Kalender. An diesem Tag legt der Konzern nicht nur die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor, sondern lüftet auch das Geheimnis um die Dividende. Für einkommensorientierte Anleger ist der konkrete Vorschlag zur Gewinnausschüttung oft wichtiger als die nackten operativen Kennzahlen.

Die Ergebnisse werden die faktenbasierte Grundlage liefern, um die jüngste Bewertung des Marktes einzuordnen. Neben den Zahlen dürften Investoren die strategischen Aussagen des Managements zum laufenden Geschäftsjahr genau analysieren. Insbesondere Hinweise darauf, wie sich das Zinsumfeld auf die Ertragskraft auswirkt, werden mit Spannung erwartet.

Bis zur Veröffentlichung der Zahlen Ende Februar dürfte die Volatilität vorerst moderat bleiben. Sollte der Dividendenvorschlag am 26. Februar überzeugen, könnte dies den nötigen Impuls liefern, um den Abstand zur technisch relevanten 50-Tage-Linie bei rund 384 Euro wieder zu verringern.

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