Der Münchner Versicherungskonzern ordnet seinen Vorstand neu — planvoll, intern und mit klarem Fokus auf digitale Kompetenz. Klaus-Peter Röhler, seit 30 Jahren im Unternehmen, scheidet zum Jahresende 2026 altersbedingt aus. Sein Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen.

Tomas Kunzmann, bisher CEO von Allianz Partners, rückt zum 1. Januar 2027 in den Vorstand auf und übernimmt die Verantwortung für die Region Asien-Pazifik einschließlich Indien. Kunzmann bringt eine starke operative Bilanz mit: Unter seiner Führung steigerte Allianz Partners den Umsatz auf über 10,5 Milliarden Euro und betreute zuletzt mehr als 90 Millionen Kunden weltweit. Intern gilt er als ausgewiesener KI-Experte — ein Profil, das zum strategischen Kurs des Konzerns passt.

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Ressorts folgen der neuen Logik

Röhlers bisheriges Verantwortungsgebiet — Deutschland, Schweiz und Zentraleuropa — übernimmt Renate Wagner, die damit ihr Ressort erheblich erweitert. Das globale Privatkundengeschäft in der Schaden- und Unfallversicherung wird künftig Sirma Boshnakova zugeordnet. Zudem verlängerte der Aufsichtsrat das Mandat von Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre um fünf Jahre bis Ende 2031 — ein klares Signal für Kontinuität an der Finanzspitze.

Der Umbau trifft auf einen Konzern in operativer Hochform. Das Geschäftsjahr 2025 schloss Allianz mit einem Rekordergebnis von 17,4 Milliarden Euro operativem Gewinn ab, ein Plus von 8,4 Prozent. Alle Geschäftsbereiche übertrafen ihre Jahresziele, die Solvency-II-Quote liegt bei komfortablen 218 Prozent.

Nächster Prüfstein: Mai-Zahlen

Parallel läuft seit März das neue Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro. Am 13. Mai 2026 folgen die Erstquartalszahlen — dann wird sich zeigen, ob die bisher verhaltene Prognose für 2026 lediglich der gewohnte konservative Einstieg in ein erneut stärkeres Jahr ist. Die Aktie notiert mit rund 362 Euro noch knapp acht Prozent unter ihrem Jahreshoch vom Januar.

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