Der Versicherungskonzern Allianz treibt seine KI-Transformation in einem Tempo voran, das in der europäischen Branche kaum ein Wettbewerber mithalten kann. Mehr als 900 Anwendungsfälle sind konzernweit registriert — ein deutlicher Sprung gegenüber den knapp 400 generativen KI-Projekten, die noch im Dezember 2024 gezählt wurden.

Anthropic als strategischer Partner

Zentrales Element der neuen Phase ist die im Januar 2026 geschlossene Partnerschaft mit dem US-KI-Unternehmen Anthropic. Die Zusammenarbeit gliedert sich in drei Stränge: Mitarbeitern wird breiter Zugang zu Anthropics KI-Assistent Claude gewährt, automatisierte Agenten sollen mehrstufige Workflows in der Kfz- und Krankenversicherung übernehmen, und gemeinsam entwickelte Systeme sollen jede KI-Entscheidung samt Begründung und Datenquellen protokollieren. Letzteres zielt direkt auf die Anforderungen der Versicherungsregulierung — ein Bereich, der für die breite Skalierung von KI in der Branche als entscheidende Hürde gilt.

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Interessant dabei: Allianz identifiziert KI gleichzeitig als wachsendes Geschäftsrisiko. Im eigenen Allianz Risk Barometer kletterte das Thema von Platz 10 auf Platz 2 — mit einem Anteil von 32 Prozent der befragten Risikomanager. Der größte Sprung in der diesjährigen Rangliste.

Rekordgewinn als Fundament

Finanziert wird die Transformation aus einer Position der Stärke. Der operative Gewinn 2025 erreichte einen Rekordwert von 17,4 Milliarden Euro. Aktionäre profitieren von einer auf 17,10 Euro erhöhten Dividende sowie einem Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro, das noch im März anlaufen soll. Trotzdem steht die Aktie seit Jahresbeginn rund elf Prozent im Minus und notiert spürbar unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 392,50 Euro.

Den ersten konkreten Praxistest liefern die Quartalszahlen am 13. Mai 2026 — kurz nach der Hauptversammlung am 7. Mai in München. Dann wird sich zeigen, ob die KI-Investitionen bereits messbar auf Combined Ratio und Bearbeitungszeiten durchschlagen.

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