Aixtron Aktie: Massive Neubewertung!
Gegen den Trend und mit voller Wucht: Während der Gesamtmarkt unter geopolitischen Spannungen und Zoll-Sorgen ächzt, sticht Aixtron heraus. Eine aggressive Neubewertung durch die US-Bank JPMorgan sorgt für Furore auf dem Parkett und katapultiert den Kurs nach oben. Doch ist dieser plötzliche Optimismus der Startschuss für eine langfristige Trendwende oder nur ein kurzes Strohfeuer?
- Aktueller Kurs: 20,40 € (+7,71 % zum Vortag)
- Der Auslöser: JPMorgan verdoppelt fast das Kursziel
- Die Dynamik: Starke Outperformance in schwachem Marktumfeld
Analysten prognostizieren Wachstumsschub
Verantwortlich für den heutigen Kurssprung ist vor allem Analyst Craig McDowell von JPMorgan. In einer bemerkenswerten Kehrtwende stufte er die Aktie gleich doppelt hoch – von „Neutral“ auf „Overweight“. Noch deutlicher fiel die Anpassung des Kursziels aus, das von 13,50 Euro auf nun 25,20 Euro angehoben wurde.
McDowell begründet diesen Schritt mit einem erwarteten breiten Aufschwung über alle Produktkategorien hinweg. Er geht davon aus, dass die Auftragslage bereits im laufenden Jahr 2026 deutlich anziehen wird. Dies soll als Vorläufer für eine signifikante Umsatzbeschleunigung dienen, die sich ab 2027 voll in den Büchern niederschlagen dürfte. Unterstützung kommt auch von der Deutschen Bank: Zwar bleibt das Votum hier auf „Hold“, doch das Kursziel wurde von 15,00 auf 20,00 Euro erhöht, getrieben von der Hoffnung auf KI-bezogene Nachfrage im Bereich Optoelektronik.
Charttechnik und operative Realität
Die Reaktion der Anleger fällt eindeutig aus. Der Kurs kletterte auf 20,40 Euro und ließ damit wichtige Widerstände hinter sich. Historisch betrachtet vollzieht der Titel eine beeindruckende Erholung: Vom 52-Wochen-Tief bei 9,13 Euro hat sich der Börsenwert inzwischen mehr als verdoppelt (+123,44 %).
Dennoch klafft zwischen der Börseneuphorie und den jüngsten fundamentalen Daten noch eine Lücke. Im dritten Quartal 2025 musste der Anlagenbauer deutliche Rückgänge bei Umsatz und EBIT hinnehmen. Auch CEO Felix Grawert hatte im November gewarnt, dass der erhoffte Nachfrageaufschwung auf sich warten lasse. Die hohe Volatilität von annualisiert fast 98 Prozent zeigt, dass die Marktteilnehmer weiterhin nervös auf Nachrichten reagieren.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 26. Februar 2026. Die Vorlage des Geschäftsberichts und der Ausblick auf das neue Jahr werden zeigen, ob die Vorschusslorbeeren der Analysten gerechtfertigt sind. Entscheidend ist dabei weniger der Rückblick auf das schwierige Jahr 2025, sondern der Auftragseingang des vierten Quartals. Gelingt es der Aktie, das Niveau um 20 Euro bis dahin zu verteidigen, rückt das neue JPMorgan-Ziel technisch in greifbare Nähe.
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