Agenus Aktie: Millionen-Deal fix
Agenus ist mit einer gestärkten Finanzposition und einer klaren klinischen Roadmap in das Jahr 2026 gestartet. Durch den Abschluss einer strategischen Kooperation und die Ausweitung des Patientenzugangs in Europa hat das Unternehmen wichtige Hürden genommen. Kann die Kombinationstherapie aus Botensilimab und Balstilimab (BOT/BAL) nun den entscheidenden Durchbruch in der Onkologie erzielen?
Die wichtigsten Eckpunkte:
* Zydus-Kooperation: Gesamtvolumen von bis zu 141 Millionen US-Dollar.
* Kapitalzufluss: 75 Millionen US-Dollar Sofortzahlung sowie 16 Millionen US-Dollar aus Aktienplatzierung.
* Marktzugang: Erweiterte Erstattungsfähigkeit für BOT/BAL in Frankreich.
* Klinik-Fokus: Start der Phase-3-Studie BATTMAN im Fokus.
Strategische Kooperation und Kapitalspritze
Mitte Januar finalisierte das Unternehmen die Partnerschaft mit Zydus Lifesciences. Im Zuge dieser Vereinbarung erhielt Agenus eine Sofortzahlung in Höhe von 75 Millionen US-Dollar für die Übertragung von Produktionsanlagen in Kalifornien.
Zusätzlich zeichnete Zydus rund 2,1 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 7,50 US-Dollar je Anteilsschein. Diese Investition in Höhe von 16 Millionen US-Dollar soll primär die Weiterentwicklung des BOT/BAL-Programms sowie die Vorbereitungen für eine spätere Vermarktung finanzieren. Zydus sicherte sich im Gegenzug die exklusiven Vermarktungsrechte für Indien und Sri Lanka.
Fortschritte auf dem europäischen Markt
Auch auf regulatorischer Ebene gab es positive Signale. Die französische Arzneimittelbehörde ANSM hat das Protokoll für den frühzeitigen Patientenzugang (AAC) aktualisiert. Damit ist die BOT/BAL-Kombination in Frankreich nun über den ursprünglichen Einsatz bei Darmkrebs hinaus auch für Patienten mit platinresistentem Eierstockkrebs und fortgeschrittenen Weichteilsarkomen erstattungsfähig. Dieser Rahmen ermöglicht den Einsatz und die Vergütung der Therapie bereits vor der formellen globalen Zulassung.
Roadmap für das Jahr 2026
Das Hauptaugenmerk für das laufende Jahr liegt auf dem Start der BATTMAN-Studie. Dabei handelt es sich um eine zulassungsrelevante Phase-3-Untersuchung für Patienten mit einer spezifischen Form von metastasiertem Darmkrebs (MSS-Darmkrebs).
Flankierend zur klinischen Entwicklung setzt das Management auf eine strikte Kostenkontrolle. Ziel ist es, den jährlichen Mittelabfluss (Cash Burn) durch die veränderte Standortstrategie und die jüngste Kapitalspritze deutlich zu reduzieren. Die Aktie reagierte zuletzt positiv und schloss am Freitag bei 2,94 US-Dollar, was einem Tagesplus von rund sechs Prozent entspricht. Dennoch notiert der Kurs weiterhin signifikant unter dem Einstiegspreis der jüngsten Kapitalerhöhung. Konkrete Details zur finanziellen Lage werden mit der Vorlegung der Quartalszahlen am 10. März erwartet.
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