Der britische Versicherer Admiral Group hat heute beeindruckende Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Das Ergebnis vor Steuern kletterte um 16 Prozent auf 957,9 Millionen Pfund – ein neuer Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 247,4 Pence rund drei Prozent über den Analystenschätzungen. Die Aktie reagierte prompt und legte um 3,7 Prozent zu.

Besonders das Kerngeschäft mit Kfz-Versicherungen im Heimatmarkt überzeugte: Erstmals knackte die Sparte die Marke von einer Milliarde Pfund Gewinn. Mit 1,024 Milliarden Pfund blieb man zwar minimal hinter den Erwartungen zurück, dennoch ein starkes Signal. Die Zahl der Policen stieg auf 5,83 Millionen – mehr als Analysten prognostiziert hatten.

Strategiewechsel bei Ausschüttungen

Admiral kündigt einen bemerkenswerten Kurswechsel an: Ab der Zwischendividende 2026 will das Unternehmen von Sonderdividenden auf Aktienrückkäufe umsteigen. Für das abgelaufene Jahr schlägt der Vorstand eine Schlussdividende von 90 Pence je Aktie vor, bestehend aus 72,8 Pence regulärer und 17,2 Pence Sonderdividende. Das liegt leicht über den Markterwartungen, bedeutet aber gegenüber 2024 einen deutlichen Rückgang um 26 Prozent auf nun insgesamt 90 Pence – eine Folge der geplanten Aktienrückkäufe und schwächerer Erträge im zweiten Halbjahr.

Die Solvenzquote des Versicherers liegt bei soliden 193 Prozent. Zwar ein Rückgang gegenüber 203 Prozent im Vorjahr, doch die Kapitalbasis bleibt komfortabel.

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Andere Sparten legen zu

Außerhalb des Kfz-Geschäfts überraschte Admiral positiv: Die Hausratversicherung übertraf die Gewinnerwartungen um ein Viertel. Die Sparten Reise und Haustier steuerten 7,9 Millionen Pfund bei – Analysten waren hier von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen. Auch das Europageschäft kehrte mit 6,6 Millionen Pfund in die Gewinnzone zurück, nachdem 2024 noch ein Verlust von 19,7 Millionen Pfund angefallen war.

Admiral Money, das Kreditgeschäft, verdoppelte seinen Gewinn auf 25,8 Millionen Pfund. Das Kreditvolumen wuchs um 24 Prozent auf 1,46 Milliarden Pfund.

Zum Zukunftsthema autonomes Fahren äußerte sich Admiral erstmals konkret: Bis 2035 erwartet man einen Anteil selbstfahrender Autos von etwa vier Prozent am britischen Gesamtbestand. Das Unternehmen sieht sich dank seiner Datenexpertise und Telematik-Erfahrung gut aufgestellt für diese Entwicklung. Trotz der neuen Technologie rechnet Admiral mit weiter wachsenden Prämieneinnahmen in den kommenden 20 Jahren.

CEO Milena Mondini de Focatiis sprach von einem außergewöhnlichen Jahr, das die Stärke des Geschäftsmodells unterstreiche. Die Strategie zielt nun auf beschleunigtes Wachstum ab – über die durchschnittlich 7,6 Prozent hinaus, die zwischen 2020 und 2025 erreicht wurden.

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