Der erste Handelstag 2026 sollte ein Auftakt ins WM-Jahr werden – wurde für Adidas aber zum Fehlstart. Die Aktie rutschte am Freitag unter 170 Euro und schloss bei 167,40 Euro, ein Minus von knapp einem Prozent. Der Grund: Hiobsbotschaften vom US-Rivalen Nike belasten den gesamten Sportartikel-Sektor.

Die Fakten im Überblick:
- Adidas-Aktie verliert am Freitag 0,98 % auf 167,40 Euro
- Wichtige 170-Euro-Marke wird nicht verteidigt
- Nike warnt vor sinkenden Umsätzen in China und Zollrisiken
- Investoren bestrafen daraufhin auch Adidas und Puma
- WM 2026 als Hoffnungsträger verpufft vorerst

Nike-Sorgen dominieren WM-Fantasie

Die Belastung kommt von außen. Nike hatte zuletzt Margendruck und schwächelnde Nachfrage im wichtigen China-Geschäft eingeräumt. Zusätzlich drücken mögliche US-Zölle auf die Stimmung. Diese Risiken übertragen Anleger prompt auf die europäischen Wettbewerber – obwohl Adidas unter CEO Bjørn Gulden operativ zuletzt Boden gutmachen konnte.

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Das Timing ist bitter. Am selben Tag präsentierte Adidas gemeinsam mit der Major League Soccer den offiziellen Spielball für die Saison 2026 – ein Vorbote der anstehenden Fußball-WM in Nordamerika. Doch der Marketing-Coup ging im Verkaufsdruck unter.

Bewertung bleibt ambitioniert

Trotz des Rückschlags ist in der Aktie bereits viel Optimismus eingepreist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt je nach Gewinnschätzung zwischen 25 und 40. Investoren setzen darauf, dass das WM-Geschäft die Gewinne deutlich ankurbelt. Die Woche über verlor die Aktie über 15 Prozent, seit Jahresbeginn steht ein Minus von knapp 29 Prozent zu Buche.

Charttechnisch rückt nun die Zone zwischen 160 und 165 Euro als nächste Unterstützung in den Fokus. Hält die Sektorschwäche an, könnte dieser Bereich zeitnah getestet werden.

Entscheidung im März

Am 4. März 2026 veröffentlicht Adidas den Geschäftsbericht für 2025. Bis dahin dürften vor allem Signale aus dem US-Markt und erste Indikatoren zum WM-Geschäft die Richtung vorgeben. Analysten werden genau prüfen, ob sich Adidas vom negativen Nike-Sentiment abkoppeln kann – und ob die Margen trotz möglicher Zollrisiken stabil bleiben.

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