XRP: Zahlenmäßige Einordnung
Ripple rückt XRP 2026 gezielt näher an den Kapitalmarkt heran. Nach mehreren technischen Upgrades und wichtigen Lizenz-Erfolgen will das Unternehmen diese Woche seinen Fahrplan für die weitere Verbreitung vorstellen. Entscheidend wird sein, ob die neuen Bausteine vor allem Profis anziehen – und damit auch die Nutzung des Netzwerks insgesamt nach oben ziehen.
Fahrplan für den 11. Februar
Im Mittelpunkt steht ein Update von Ripple-Managern am 11. Februar 2026 bei einer Veranstaltung mit dem Titel „The Era of $XRP in Capital Markets“. Erwartet wird ein Überblick, wie Ripple das XRP Ledger (XRPL) stärker für regulierte Finanzakteure positionieren will.
Auslöser für die erhöhte Aufmerksamkeit ist auch eine kürzlich veröffentlichte „Institutional DeFi“-Roadmap für XRPL. Sie beschreibt konkret, welche Funktionen das Netzwerk braucht, um für Banken, Broker und andere regulierte Teilnehmer praktikabel zu werden.
Was sich technisch ändern soll
Der Plan für 2026 setzt klar auf „institutionstaugliche“ Infrastruktur. Dazu gehören:
- Permissioned On-Chain-Märkte: also Umgebungen mit kontrolliertem Zugang, passend für regulierte Teilnehmer
- Mehr Privatsphäre-Funktionen: inklusive geplanter „confidential transfers“ für bestimmte Token im 1. Quartal 2026
- Eigenes Lending-Protokoll: strukturiertes Verleihen mit festen Laufzeiten und Bedingungen
Ein Kernstück ist die XLS-66d-Erweiterung, ein natives Lending-Protokoll, das Ende Januar 2026 in die Validator-Abstimmung gegangen ist. Die Idee: Kreditstrukturen sollen stärker an klassische Märkte erinnern – und damit professionelles Kapital leichter ansprechen.
Rückenwind durch Upgrades und Lizenzen – aber Retail wird ruhiger
Technologisch baut Ripple auf bereits aktivierte Grundlagen auf: Am 4. Februar 2026 wurde die Erweiterung „Permissioned Domains“ (XLS-80) nach über 91% Validator-Zustimmung im Netzwerk aktiviert. Sie ermöglicht „Credential-Gates“ auf einem öffentlichen Ledger – ein wichtiger Schritt für Akteure, die kontrollierte Teilnahme benötigen.
Parallel gab es regulatorische Fortschritte:
- EMI-Lizenz in Luxemburg Anfang Februar 2026 (nach vorläufiger Zustimmung im Januar)
- Registrierung bei der britischen FCA am 9. Januar 2026
- Zusätzlich verweist der Text auf die Beilegung des SEC-Verfahrens im August 2025, die für mehr Klarheit in den USA gesorgt habe
Spannend ist dabei die Markt-Dynamik: Trotz hoher Schwankungen lag der Kurs zuletzt bei 1,44 USD, auf 30 Tage gesehen deutlich tiefer. Gleichzeitig berichten die Daten im Text von Zuflüssen in XRP-bezogene ETFs in der vergangenen Woche. Auf der anderen Seite deuten On-Chain-Zahlen von Anfang Februar darauf hin, dass die aktiven Accounts auf XRPL auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gefallen sind – ein Signal für nachlassende Retail-Aktivität.
Am 11. Februar dürfte sich deshalb alles darum drehen, wie Ripple diese Lücke adressiert: Die Roadmap zielt klar auf regulierte Großanwendungen – und muss zeigen, wie daraus messbar mehr Nutzung im Netzwerk entsteht.
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