Südkorea handelt XRP wie kein anderes Asset. Der US-Kongress debattiert ein Gesetz, das XRPs Rechtsstatus dauerhaft festschreiben würde. Und am 27. März läuft ein ungewöhnlich konzentrierter Options-Cluster aus. Selten treffen so viele marktbewegende Faktoren gleichzeitig aufeinander.

Seoul übernimmt das Steuer

Das auffälligste Signal der vergangenen 48 Stunden kam nicht aus New York, sondern aus Seoul. Auf der Handelsplattform Upbit entfiel zuletzt 18 Prozent des gesamten Handelsvolumens auf XRP – mehr als auf Bitcoin (11,5 %) oder Ethereum (9,6 %). Das Spotvolumen auf Upbit sprang innerhalb von 24 Stunden um 115 Prozent auf 1,84 Milliarden US-Dollar. Bithumb verzeichnete zeitgleich ein Plus von 81 Prozent. Über alle fünf lizenzierten koreanischen Kryptobörsen hinweg wurden in einem einzigen Tag XRP-Transaktionen im Wert von über 621 Millionen Dollar abgewickelt.

Analysten führen den Anstieg auf Anleger mittleren Alters zurück, die Kapital aus dem Aktienmarkt umschichten. Strukturell begünstigt wird XRP dabei durch tiefe Orderbücher und enge Spreads – für koreanische Spot-Trader, die primär in Won handeln, ein entscheidender Vorteil gegenüber illiquideren Alternativen. Der Schub reichte aus, um XRP in der globalen Marktkapitalisierungsrangliste an Binance Coin vorbeizuschieben: XRP steht aktuell bei rund 93,4 Milliarden Dollar, BNB bei 92 Milliarden.

On-Chain-Rekord und Options-Cluster

Parallel zur koreanischen Handelswelle erreichte das XRP Ledger einen historischen Wert: Erstmals seit über 13 Jahren überstieg die Zahl nicht-leerer Wallets die Marke von 7,7 Millionen. Die aktiven Adressen kletterten am 16. März auf ein Fünf-Wochen-Hoch von 46.767. Die täglichen Transaktionen auf dem Ledger liegen bei rund 2,7 Millionen – gestützt auch durch Tokenisierungsprojekte für reale Vermögenswerte.

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An den Derivatemärkten verdichtet sich die Lage rund um den Strike-Preis von 1,40 Dollar auf Deribit. Dort konzentrieren sich rund 14,6 Millionen Dollar an offenen Kontrakten – fast 25 Prozent aller XRP-Optionen auf der Plattform, mit Schwerpunkt auf dem Verfall am 27. März. Eine solche Konzentration auf einen einzigen Strike ist ungewöhnlich und deutet auf einen bevorstehenden Wendepunkt hin. XRP notiert aktuell bei rund 1,46 Dollar, damit knapp oberhalb dieses Niveaus.

Das CLARITY Act-Fenster schließt sich

Der mittelfristig bedeutendste Faktor bleibt legislativer Natur. Der CLARITY Act, der XRP bundesrechtlich als digitales Rohstoff klassifizieren würde, passierte das Repräsentantenhaus mit 294 zu 134 Stimmen – steckt im Senat jedoch wegen eines Streits über Stablecoin-Renditen fest. Galaxy Digital warnt, das Gesetz müsse bis Ende April den Ausschuss passieren, sonst sei es für 2026 faktisch gescheitert. Polymarket beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Unterzeichnung in diesem Jahr auf 56 Prozent – neun Punkte weniger als noch Anfang März.

Institutionell läuft parallel dazu die SEC-Prüfung der letzten Anträge auf einen Spot-XRP-ETF, mit einer verbindlichen Frist ebenfalls am 27. März. Die Genehmigungswahrscheinlichkeit wird derzeit mit über 90 Prozent angegeben. Ripples Tochter Ripple Prime wurde Anfang März in das DTCC-Verzeichnis aufgenommen und kann institutionelle Post-Trade-Volumen nun direkt über das XRP Ledger abwickeln.

Der 27. März ist damit gleich in zweifacher Hinsicht ein Datum, das Anleger im Blick behalten sollten: Options-Verfall und ETF-Entscheidung fallen zusammen – in einem Marktumfeld, das nach dem unveränderten Fed-Zinsentscheid von 3,50 bis 3,75 Prozent weiterhin auf Orientierung wartet.

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