Der Kryptomarkt zeigt sich aktuell unentschlossen, doch bei XRP braut sich unter der Oberfläche eine interessante Konstellation zusammen. Während Kleinanleger zunehmend das Interesse verlieren und auf einen klaren Trend warten, nutzen institutionelle Investoren die derzeitige Konsolidierung für massive Zukäufe. Die Diskrepanz zwischen sinkenden Börsenreserven und einem stagnierenden Kurs wirft eine zentrale Frage auf: Steht der Coin vor einer größeren Bewegung, sobald das Angebot zu knapp wird?

Angebotsschock trifft auf ETF-Nachfrage

Treibende Kraft hinter der aktuellen Stabilität ist die anhaltende Nachfrage aus dem professionellen Lager. Allein am 26. Januar verzeichneten die XRP Spot ETFs Nettozuflüsse von knapp 7,8 Millionen US-Dollar, wobei der Bitwise ETF hierbei federführend war. Diese Käufe stabilisieren den Kurs, der sich aktuell um die Marke von 1,90 US-Dollar bewegt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Gleichzeitig verknappt sich das verfügbare Angebot drastisch. On-Chain-Daten zeigen, dass die XRP-Bestände auf den Handelsplattformen seit Ende 2025 um rund 57 Prozent gefallen sind. Investoren ziehen ihre Coins verstärkt auf private Wallets ab, was den unmittelbaren Verkaufsdruck mindert. Analysten werten dieses Verhalten oft als Vorbote für steigende Kurse, da einem sinkenden Angebot eine stabile bis steigende Nachfrage gegenübersteht.

Operative Fortschritte und Hürden

Abseits der Handelsdaten sorgt Ripple auch operativ für Fortschritte. Eine neue Partnerschaft mit Jeel, dem Innovationsarm der saudischen Riyad Bank, soll die Finanzinfrastruktur des Königreichs im Rahmen der "Vision 2030" modernisieren. Dies unterstreicht den realwirtschaftlichen Nutzen des Tokens jenseits reiner Spekulation. Dennoch spiegelt sich diese fundamentale Stärke noch nicht im Chart wider: Der Kurs kämpft weiterhin mit dem psychologisch wichtigen Widerstand bei 2,00 US-Dollar, während die Marke von 1,80 US-Dollar als solide Unterstützung dient. Dass die Anzahl aktiver Adressen zuletzt auf etwa 45.000 gesunken ist, deutet zudem auf eine gewisse Ermüdung bei Privatanlegern hin.

Regulatorischer Termin steht an

Die kommenden Tage dürften entscheidend für die kurzfristige Richtung sein. Insbesondere die für Donnerstag, den 29. Januar, angesetzte Sitzung des US-Senatsausschusses zur Marktstruktur könnte den nötigen Impuls liefern. Sollten hier positive Signale für eine klare Regulierung gesendet werden, könnte dies in Kombination mit dem verknappten Angebot den nötigen Druck aufbauen, um den Widerstand nach oben zu durchbrechen.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...