Anleger waren zuletzt an stetige Zuflüsse gewöhnt, doch diese Konstanz ist vorerst vorbei. Erstmals seit fast drei Monaten verzeichnen die US-Spot-ETFs Nettoabflüsse, was den Kurs spürbar belastet. In Kombination mit politischen Hängepartien in den USA steht die Kryptowährung nun an einer entscheidenden charttechnischen Wegmarke.

Institutionelle Zurückhaltung

Der wichtigste Belastungsfaktor der laufenden Woche kommt aus dem institutionellen Sektor. Nach zehn aufeinanderfolgenden Wochen mit Kapitalzuflüssen endete diese Serie abrupt. Die US-basierten Spot-ETFs meldeten für die Woche bis zum 25. Januar Nettoabflüsse in Höhe von rund 40,64 Millionen US-Dollar.

Auslöser für diesen Stimmungsumschwung waren vor allem deutliche Rückgaben am Dienstag, die mit einer allgemeinen Risikoaversion am Markt zusammenfielen. Dennoch gibt es einen Lichtblick: Daten zeigen, dass ab Wochenmitte wieder leichte Zuflüsse stattfanden. Das institutionelle Interesse scheint also nicht vollständig versiegt, sondern pausiert lediglich im Zuge der aktuellen Marktkonsolidierung.

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Politischer Gegenwind

Neben den ETF-Daten drückt die politische Lage in Washington auf die Stimmung. Marktbeobachter verweisen auf den stockenden Fortschritt beim "Market Structure Bill" im US-Senat. Eine Verabschiedung dieses Gesetzes gilt als wichtiger Katalysator, um die langfristige regulatorische Einordnung und den Nutzen von XRP zu klären.

Zusätzlich sorgen angedrohte Zölle der US-Regierung für Unsicherheit. Diese geopolitischen Spannungen führen zu Kapitalverschiebungen in sichere Häfen, was Risiko-Assets wie Kryptowährungen kurzfristig benachteiligt. Obwohl Ripple sein Zahlungsnetzwerk fundamental weiter ausbaut, dominieren derzeit spekulative Abflüsse das Geschehen.

Entscheidung an der Unterstützung

Charttechnisch spitzt sich die Lage zu. XRP notiert aktuell bei 1,92 USD und kämpft um die Stabilisierung oberhalb der Unterstützungszone von 1,88 USD. Diese Marke wurde über das Wochenende mehrfach verteidigt. Ein Bruch dieser Zone könnte den Weg zu tieferen Notierungen ebnen, während für eine Entwarnung die Rückeroberung der psychologisch wichtigen 2,00-USD-Marke notwendig wäre.

Das Ende der ETF-Zufluss-Serie stellt zweifellos eine kurzfristige Hürde dar. Entscheidend für die weitere Richtung wird sein, ob die Käufer die Unterstützung bei 1,88 USD weiter halten können und ob politische Signale aus den USA zeitnah neue Impulse liefern.

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