Nach der Rallye zu Jahresbeginn kämpft XRP um Stabilität und notiert deutlich unter den jüngsten Höchstständen. Während der Kurs die wichtige Unterstützung bei 1,80 US-Dollar testet, sorgen fundamentale Nachrichten für Optimismus: Eine strategische Partnerschaft in Saudi-Arabien und eine bevorstehende Gesetzesabstimmung im US-Senat könnten die nächste Richtung vorgeben.

Kampf um die charttechnische Bodenbildung

Der Token konsolidiert aktuell im Bereich von 1,90 US-Dollar, nachdem er vom Monatshoch bei 2,39 US-Dollar rund 25 Prozent eingebüßt hat. Technisch gesehen findet ein Ringen an wichtigen Marken statt. Die Zone zwischen 1,80 und 1,83 US-Dollar fungiert als kritischer Boden; ein Rutsch darunter könnte weitere Verluste bis in den Bereich von 1,63 US-Dollar auslösen. Auf der Oberseite blockiert der Widerstand bei 1,96 US-Dollar den Weg zurück zur psychologisch wichtigen 2-Dollar-Marke. Das Handelsvolumen zog zuletzt deutlich an, was auf ein erhöhtes Interesse der Marktteilnehmer hindeutet.

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Expansion in den Nahen Osten

Fundamental stützt eine neue Kooperation die langfristigen Aussichten: Ripple hat eine Partnerschaft mit Jeel, dem Innovationsarm der saudischen Riyad Bank, geschlossen. Das Institut zählt mit Assets von über 130 Milliarden US-Dollar zu den Schwergewichten der Region. Ziel der Zusammenarbeit ist die Unterstützung der saudischen "Vision 2030" durch grenzüberschreitende Zahlungen, Infrastruktur für die Verwahrung digitaler Assets und die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWAs). Dies passt zur wachsenden Nutzung des XRP Ledgers, auf dem mittlerweile tokenisierte Werte von über einer Milliarde US-Dollar liegen.

Wale und ETFs nutzen den Rücksetzer

Trotz der jüngsten Preisschwäche deuten On-Chain-Daten auf eine Akkumulationsphase hin. Das MVRV-Verhältnis (Market Value to Realized Value) liegt im negativen Bereich, was historisch oft auf Kaufgelegenheiten statt auf Marktspitzen hindeutet. Großinvestoren scheinen dies zu nutzen: Daten zeigen, dass Adressen mit großem Volumen bei Preisen um 1,88 US-Dollar massiv zukauften und so den Verkaufsdruck abfederten. Auch bei den ETFs dreht sich der Wind: Nach Nettoabflüssen in der Vorwoche verzeichneten Fonds wie der von Bitwise zum Wochenstart wieder Zuflüsse.

Spannung vor Senats-Votum

Ein entscheidender Impuls könnte kurzfristig aus Washington kommen. Für Dienstag, den 27. Januar, ist im US-Senat eine Abstimmung über den "Crypto Market Structure Bill" (CLARITY Act) angesetzt. Das Gesetz soll regulatorische Klarheit schaffen und digitale Assets wie XRP als Nicht-Wertpapiere einstufen – ein Schritt, den Ripple-CEO Brad Garlinghouse öffentlich fordert.

Die kommenden Handelstage dürften volatil bleiben. Gelingt ein Ausbruch über 1,96 US-Dollar, unterstützt durch positive Nachrichten aus dem Senat, rückt das Kursziel von 2,23 US-Dollar wieder in Reichweite. Anleger sollten jedoch die Marke von 1,80 US-Dollar genau im Blick behalten, da ein Bruch dieser Unterstützung das charttechnische Bild deutlich eintrüben würde.

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