Während Ripple in Europa einen wichtigen Lizenz-Erfolg feiert, sorgt politischer Gegenwind aus Washington für Verunsicherung. Der für heute angesetzte Senatstermin zur Abstimmung über ein wegweisendes Krypto-Gesetz wurde kurzfristig verschoben – und spaltet die Branche. XRP gerät zwischen die Fronten.

Warum der Kurs unter Druck steht

Die Verschiebung der Senatsabstimmung zum CLARITY Act trifft den Markt zur Unzeit. Das Gesetz sollte erstmals klare Regeln für den Kryptohandel in den USA schaffen. Doch Coinbase zog überraschend seine Unterstützung zurück. CEO Brian Armstrong bezeichnete den Entwurf als "schlechter als der Status quo" – insbesondere die Regelungen zu Stablecoin-Erträgen und dezentralen Finanzdiensten seien problematisch.

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Ripple-Chef Brad Garlinghouse sieht das anders. Er verteidigte das Gesetz öffentlich als "massiven Fortschritt" und argumentierte, dass Klarheit besser sei als Chaos. Die Details könnten später noch nachgebessert werden, so Garlinghouse.

Diese Spaltung der Branchenriesen führte zur Absage der Senatsanhörung – und hinterlässt einen ungewissen Zeitplan für künftige Regulierungen.

Institutionelle Nachfrage bleibt robust

Trotz der politischen Turbulenzen zeigen die Daten ein anderes Bild:

  • XRP-ETFs verzeichneten am 14. Januar Zuflüsse von 10,63 Millionen US-Dollar
  • Das verwaltete Vermögen in XRP-Produkten liegt bei rund 1,56 Milliarden US-Dollar
  • Das Open Interest bei XRP-Futures stieg auf 4,19 Milliarden US-Dollar

Die institutionelle Nachfrage scheint sich von kurzfristigen Schwankungen wenig beeindrucken zu lassen.

Europa als Gegengewicht

Während in Washington die Fronten verhärtet sind, macht Ripple in Europa Boden gut. Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF erteilte eine vorläufige Lizenz als Electronic Money Institution. Damit kann Ripple seine Dienste künftig in der gesamten Europäischen Wirtschaftszone ausrollen – einschließlich seines Stablecoins RLUSD.

Die Genehmigung folgt nur eine Woche nach einer vollständigen EMI-Lizenz aus Großbritannien. Ripple verfügt nun über mehr als 75 regulatorische Lizenzen weltweit.

Für XRP bleibt vorerst die Marke von 2,00 US-Dollar entscheidend. Hält diese Unterstützung, dürfte die europäische Expansion mittelfristig wichtiger sein als das legislative Patt in den USA.

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