Die Stimmung im XRP-Lager könnte derzeit widersprüchlicher kaum sein. Während der "Fear & Greed Index" extreme Angst signalisiert und der Kurs zuletzt deutlich korrigierte, kaufen institutionelle Investoren über ETFs weiter zu. Nun sorgt das heutige Listing des Stablecoins RLUSD auf Binance für neue Fantasie – doch reicht das für die nachhaltige Wende?

Divergenz zwischen Preis und Nutzung

Nach einer siebentägigen Verlustserie stabilisiert sich XRP aktuell im Bereich von 1,95 US-Dollar. Marktbeobachter führen die leichte Erholung auch auf makroökonomische Faktoren zurück, darunter eine massive Liquiditätsspritze der US-Notenbank Fed in Höhe von 55 Milliarden Dollar, die den Risikoappetit der Anleger weckt.

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Dennoch zeigt eine Analyse der On-Chain-Daten eine bemerkenswerte Diskrepanz. Während der Kurs seit Jahresanfang kämpft, explodiert die Netzwerkaktivität: Im Januar verzeichnete das XRP-Ledger mit 1,45 Millionen täglichen Transaktionen den höchsten Wert seit sechs Monaten. Gleichzeitig fallen die Bestände auf zentralen Börsen auf ein Siebenjahrestief. Diese Verknappung wird durch die stetigen Zuflüsse in die neuen Spot-ETFs verstärkt, die mittlerweile über 1,5 Milliarden Dollar an Assets verwwingen. Analysten werten diese Kombination aus hoher Nutzung, sinkendem Angebot und extrem negativer Stimmung bei Privatanlegern oft als kontraindikatäres Kaufsignal.

Neue Impulse durch Binance und Regulierung

Fundamentale Unterstützung erhält das Asset heute, am 22. Januar 2026, von der weltgrößten Krypto-Börse Binance. Die Notierung des Ripple-Stablecoins RLUSD und die Einführung neuer Handelspaare wie XRP/RLUSD sollen die Liquidität und Nutzbarkeit im Ökosystem stärken. Auch die technische Roadmap für 2026, die einen Fokus auf DeFi-Funktionen und verbesserte Interoperabilität legt, unterstreicht die langfristigen Ambitionen des Projekts. Parallel dazu blickt der Markt auf den "CLARITY Act", dessen Behandlung noch im Januar erwartet wird und der nach dem Ende des SEC-Rechtsstreits für weitere regulatorische Klarheit in den USA sorgen könnte.

Für eine Bestätigung der Erholung müssen die Bullen nun die psychologisch wichtige Hürde von 2,00 US-Dollar und den dort verlaufenden 50-Tage-Durchschnitt zurückerobern. Gelingt der Ausbruch, gestützt durch die neuen Binance-Handelspaare, hellt sich das technische Bild deutlich auf. Scheitert der Angriff jedoch am Widerstandsbereich bis 2,10 US-Dollar, rückt erneut die kritische Unterstützungszone bei 1,80 US-Dollar in den Fokus.

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