XRP: Chancen wahrgenommen
XRP ist im Januar 2026 deutlich unter Druck geraten. Vom Monatshoch bei 2,36 Dollar am 5. Januar fiel der Kurs bis zum 22. Januar auf rund 1,94 Dollar – ein Minus von knapp 19 Prozent. Während Kleinanleger laut Analysedaten zunehmend pessimistisch werden, zeigt sich ein Widerspruch: Die Netzwerkaktivität erreicht Höchstwerte, institutionelle Investoren kaufen weiter zu, und Ripple-CEO Brad Garlinghouse gibt sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos äußerst optimistisch.
Panikstimmung bei Kleinanlegern
Die Stimmung unter Retail-Investoren ist gekippt. Das Analyse-Unternehmen Santiment spricht von "extremer Angst" im sozialen Umfeld der fünftgrößten Kryptowährung. Kleinanleger haben aufgehört, Kursrückgänge zu kaufen, viele ziehen sich zurück. Historisch gesehen markieren solche Phasen allerdings häufig Tiefpunkte – Kryptomärkte bewegen sich oft entgegen der Masse.
Interessant ist der Kontrast zur tatsächlichen Netzwerknutzung: Am 13. Januar verzeichnete das XRP Ledger 1,45 Millionen Transaktionen an einem Tag – der höchste Wert seit sechs Monaten. Die Aktivität ist seit Ende 2025 kontinuierlich gestiegen, getrieben durch grenzüberschreitende Zahlungen, tokenisierte Vermögenswerte und DeFi-Anwendungen.
ETFs sammeln über 1,2 Milliarden Dollar ein
Trotz fallender Kurse fließt institutionelles Kapital weiter in XRP. Die im November 2025 gestarteten Spot-XRP-ETFs haben mittlerweile mehr als 1,23 Milliarden Dollar eingesammelt – bei nur zwei Tagen mit Abflüssen seit Launch. Das verwaltete Vermögen liegt bei rund 1,39 Milliarden Dollar.
Allein im Januar verzeichneten die ETFs von Bitwise, Grayscale und Franklin jeweils etwa 50 Millionen Dollar an Zuflüssen. Gleichzeitig sind die XRP-Bestände an Börsen auf den niedrigsten Stand seit 2018 gefallen: von 3,76 Milliarden Token im Oktober 2025 auf etwa 1,6 Milliarden Ende Dezember. Über 780 Millionen XRP wurden allein durch ETF-Käufe vom Markt genommen.
Garlinghouse erwartet Allzeithochs
Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußerte sich am 21. Januar in Davos deutlich: "Ich bin sehr optimistisch und sage voraus, dass wir ein Allzeithoch sehen werden." Als Treiber nannte er den im Juni 2025 verabschiedeten GENIUS Act, der klare Regeln für Stablecoins schafft – inklusive vollständiger Reservehaltung und monatlicher Audits.
Der jahrelange Rechtsstreit mit der SEC, den Ripple 150 Millionen Dollar kostete, wurde im März 2025 beigelegt. Diese regulatorische Klarheit hebt Garlinghouse als entscheidenden Faktor hervor. Analysten der Standard Chartered Bank prognostizieren für XRP einen Anstieg auf 8 Dollar in 2026 und 12,50 Dollar bis 2028.
Stablecoin-Expansion mit Binance-Listing
Ripples Stablecoin RLUSD hat am 22. Januar einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das Listing auf Binance mit den Handelspaaren RLUSD/USDT, RLUSD/USDC und XRP/RLUSD. Die weltweit größte Kryptobörse lockt mit einer gebührenfreien Promotion, um Liquidität aufzubauen.
Parallel kündigte die Firma Evernorth an, eine institutionelle XRP-Treasury im Wert von einer Milliarde Dollar aufzubauen – verwaltet durch KI-gestützte Agenten auf dem XRP Ledger.
Technischer Ausblick
Charttechnisch bleibt XRP in einem abwärts gerichteten Kanal gefangen. Ein Durchbruch über 2,42 Dollar könnte den Weg in Richtung 3 Dollar öffnen. Der Money Flow Index steigt allerdings aus überverkauften Bereichen, während der Kurs weiter fällt – eine bullische Divergenz, die nachlassenden Verkaufsdruck andeutet. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die aktuelle Korrektur eine Einstiegschance bietet oder sich der Abwärtstrend fortsetzt.
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