Warum die Tournee zur rot-weiß-roten Erfolgsgeschichte wurde
Nun ist sie also schon wieder vorbei, die diesjährige Vierschanzentournee.
Aus rot-weiß-roter Sicht war sie natürlich ein absoluter Erfolg. Daniel Tschofenig darf sich den Goldenen Adler daheim in die Vitrine stellen, Jan Hörl und Stefan Kraft machten den ersten österreichischen Dreifachsieg in der Gesamtwertung seit 2012 perfekt.
Andreas Widhölzl hat das Kunststück vollbracht, die Tournee als Aktiver und Trainer zu gewinnen. Hinzu kommen dominante Erfolge seiner Überflieger, die in jeder Qualifikation und jedem Bewerb ganz oben gestanden sind.
Überhaupt gingen elf von zwölf Podestplätzen an Österreich, das ist Tournee-Rekord. Einzig Gregor Deschwanden war es vorbehalten, in Garmisch-Partenkirchen etwas "Farbe" hineinzubringen, wobei diese auch Rot-Weiß war.
Da darf es das ÖSV-Team in den nächsten Stunden und Tagen zurecht richtig krachen lassen, wenngleich Hörl und Kraft so knapp nach dem verpassten Tournee-Triumph naturgemäß wenig Euphorie ausstrahlten.








