Warner Bros. Discovery steht mitten in der wohl größten Zerreißprobe seiner Geschichte. Während der Medienkonzern seinen geplanten Split in zwei eigenständige Unternehmen vorantreibt, fragen sich Anleger: Schafft es der Gigant, durch die Aufspaltung mehr Wert zu schöpfen – oder verliert er am Ende nur an Schlagkraft?

Schlüsselpersonal für die Spaltung

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Ernennung von Brad Singer zum künftigen CFO der eigenständigen Warner Bros.-Einheit markiert einen entscheidenden Schritt. Der Finanzprofi, der bereits bei Discovery Communications und der Investmentfirma ValueAct Capital Erfahrung sammelte, übernimmt seine strategische Rolle bereits im Oktober 2025. Sein Job: die finanzielle Grundlage für das neue Streaming- und Studio-Unternehmen legen, das bis Mitte 2026 an die Börse gehen soll. Der bisherige CFO Gunnar Wiedenfels wechselt derweil als President und CEO zum Schwesterunternehmen Discovery Global.

Strategische Ausrichtung und Partnerschaften

Parallel zur organisatorischen Trennung schärft Warner Bros. Discovery sein Geschäftsprofil. Der Ausstieg aus dem Joint Venture 9Rush unterstreicht den Fokus auf Streaming-Angebote und den Rückzug aus linearen TV-Geschäften. Gleichzeitig expandiert der Konzern seine Präsenz in neuen Märkten durch strategische Partnerschaften – von Harry Potter-Lizenzen für Tech-Zubehör bis zur offiziellen Sponsorenschaft im Mountainbike-Sport.

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Überraschungsgewinn trotz Turbulenzen

Die jüngsten Quartalszahlen lieferten überraschend Rückenwind: Statt des erwarteten Verlusts meldete das Unternehmen im Q2 2025 einen Gewinn von 0,63 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 9,8 Milliarden US-Dollar. Angetrieben wurde das Ergebnis vor allem durch das Wachstum in den Streaming- und Studio-Sparten. Diese solide Performance bildet die Grundlage für die komplexe Restrukturierung.

Dennoch zeigt der Aktienkurs volatiles Verhalten. Nach einem beachtlichen Plus von über 43% in den letzten zwölf Monaten verlor das Papier zuletzt spürbar an Schwung und notiert rund 16% unter seinem Dezember-Hoch. Die aktuelle Schwächephase könnte jedoch auch Chance bedeuten – immerhin erhöhte Director Anton J. Levy seinen Aktienbesitz im August um über 40%, was als Vertrauensbewertung gewertet werden kann.

Die entscheidende Frage bleibt: Können die beiden entstehenden Unternehmen künftig mehr wert sein als der heutige Gesamtkonzern? Die Antwort wird sich spätestens Mitte 2026 zeigen.

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