Vulcan Energy Aktie: Starke Testdaten
Vulcan Energy hat mit einem operativen Update zum Lionheart-Projekt in Deutschland für deutliche Kursgewinne gesorgt. Die Aktie legte heute im Tagesverlauf um rund 7 % auf etwa 4,45 AUD zu. Auslöser waren bestätigte, kommerziell attraktive Förderraten aus einem wichtigen Testbrunnen im Oberrheingraben.
Die nun vorliegenden technischen Daten stützen zentrale Annahmen der ersten Entwicklungsphase und reduzieren wesentliche Projektrisiken. Wie belastbar ist dieser Schritt für die weitere Planung?
Phase One: Kernannahmen bestätigt
Der Kurssprung geht auf erfolgreiche Produktionstests an der Ablenkbohrung LSC-1b im Lionheart-Projekt zurück. Vulcan Energy meldete Förderraten zwischen 105 und 125 Litern Thermalsole pro Sekunde.
Diese Werte liegen klar über den bislang im Field Development Plan unterstellten Durchschnittsraten von 84 bis 94 Litern pro Sekunde. Damit werden die technischen Grundlagen der Ressourcennutzung untermauert und der Förderteil von „Phase One“ deutlich entlastet.
Wesentliche Eckdaten aus der Aktualisierung:
- Förderkapazität: Bestätigtes Potenzial für rund 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat pro Jahr
- Energie-Kopplung: Geplante Jahresproduktion von etwa 275 GWh erneuerbarem Strom und bis zu 560 GWh erneuerbarer Wärme
- Zeitplan: Erstmalige kommerzielle Lithiumproduktion weiterhin ab 2028 vorgesehen
An der ASX setzte die Aktie ihren positiven jüngsten Trend fort. Auf Sicht von 30 Tagen ergibt sich ein Plus von rund 10 %, nachdem sich der Kurs von vorherigen Schwankungen erholt hat und heute im Bereich von 4,38 bis 4,45 AUD gehandelt wurde.
Finanzierung und strategische Bedeutung
Die technische Bestätigung folgt nur wenige Wochen nach der Vollfinanzierung von Phase One im Dezember 2025. Damit verfügt Vulcan über eine solide Ausgangsbasis, während viele kleinere Lithiumunternehmen weiterhin mit Finanzierungslücken zu kämpfen haben.
Das Lionheart-Projekt ist als strategischer Baustein für die europäische Batterie- und E-Mobilitätskette angelegt. Durch die Kombination aus Lithiumgewinnung und Geothermie soll CO₂-neutral produziertes Lithium bereitgestellt werden, rechnerisch ausreichend für rund 500.000 Elektrofahrzeug-Batterien pro Jahr.
Der erfolgreiche Test der LSC-1b-Bohrung fungiert als belastbarer „Proof of Concept“ für die lokale Geologie. Gerade bei geothermischen Lithiumprojekten gilt die physisch nachgewiesene Förderrate der Sole als kritischer Punkt, da hier oft bis zu praktischen Fließtests Unsicherheit besteht.
Während der breitere Rohstoffsektor heute ein gemischtes Bild zeigte und der ASX leicht im Minus eröffnete (rund -0,3 %), bewegte sich Vulcan Energy klar gegen den Trend – getragen von der projektspezifischen Nachricht.
Ausblick und Markteinordnung
In den kommenden Jahren rückt nun die Umsetzung in den Vordergrund: Bauphase, weitere Bohrungen und die Vorbereitung auf den Produktionsstart 2028. Nach gesicherter Finanzierung und bestätigten Fließraten verlagert sich das Hauptrisiko zunehmend auf Anlagenbau, Zeitplan und Inbetriebnahme.
Aus Marktsicht spiegelt sich aktuell ein eher vorsichtig-zuversichtliches Bild wider. Jüngste Daten deuten auf einen Konsens von „Hold“ mit einem durchschnittlichen Kursziel um 4,50 AUD hin – einem Niveau, das die Aktie heute zeitweise nahezu erreicht hat. Die erfolgreichen Testergebnisse könnten perspektivisch Anlass für Anpassungen der Risikoeinschätzungen zum Projekt geben.
Konkrete nächste Orientierungspunkte liefert das Unternehmen mit den anstehenden Quartalsberichten, in denen der Fortschritt beim Bau, der weitere Bohrfortschritt und mögliche Anpassungen des Investitionsbudgets für Phase One sichtbar werden dürften.
Vulcan Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vulcan Energy-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Vulcan Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vulcan Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Vulcan Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








