Vulcan Energy Aktie: Glänzende Bilanzausblicke
Vulcan Energy meldet heute einen operativen Erfolg, der die bisherigen Modelle deutlich in den Schatten stellt. Während der Aktienkurs spürbar anzieht, untermauert das Unternehmen mit neuen Bohrdaten seine Ambitionen für die kommerzielle Lithiumproduktion im Oberrheingraben. Sind die geologischen Risiken damit weitgehend ausgeräumt?
Testergebnisse über Plan
Der Haupttreiber für den aktuellen Optimismus ist der technische Bericht zur Bohrung LSC-1b innerhalb des Lionheart-Projekts. Die durchgeführten Tests unter Maximallast lieferten Durchflussraten von 105 bis 125 Litern pro Sekunde (l/s). Dieser Wert liegt signifikant über den Annahmen des Feldentwicklungsplans, der lediglich mit durchschnittlich 84 bis 94 l/s kalkuliert hatte.
Diese Daten sind für die Projektbewertung essenziell, da sie die geologischen Modelle bestätigen und das operative Risiko senken. LSC-1b ist die fünfte Bohrung der ersten Phase; vier davon werden bereits als produktiv eingestuft. Die Ergebnisse stützen das Ziel des Unternehmens, ab 2028 jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid zu fördern – eine Menge, die für etwa 500.000 E-Auto-Batterien ausreicht.
Anpassungen im Management
Parallel zu den operativen Fortschritten gab Vulcan Energy Änderungen bei der Vorstandsvergütung bekannt, die seit dem 1. Januar 2026 greifen. Hintergrund ist der erfolgreiche Abschluss der Finanzierung und der Übergang in die Bauphase im Dezember 2025.
Das Fixgehalt von CEO Cris Moreno steigt auf 804.000 Dollar, das von CFO Felicity Gooding auf 670.000 Dollar. Zudem wurde die Möglichkeit für kurzfristige Boni (STI) auf 50 Prozent angehoben. Der Aufsichtsrat begründet diesen Schritt mit der gestiegenen Komplexität und dem veränderten Risikoprofil auf dem Weg zur kommerziellen Produktion.
Reaktion und Ausblick
Anleger reagierten prompt auf die Kombination aus technischer Bestätigung und gesichertem Zeitplan. An der australischen Heimatbörse kletterte der Kurs um knapp 7 Prozent auf 4,45 AUD, auch an den europäischen Handelsplätzen legte das Papier im frühen Handel um über 8 Prozent zu.
Der Fokus liegt nun vollständig auf der Umsetzung der Bauphase. Da Phase Eins finanziert ist, ist der Zeitplan der kritische Faktor. Um die Entwicklung weiter zu beschleunigen, plant Vulcan Energy die Mobilisierung eines zweiten Bohrturms für die zweite Jahreshälfte 2026. Das langfristige Ziel bleibt der Start der kommerziellen Lithium- und Energieproduktion im Jahr 2028.
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