Voestalpine Aktie: Starke Signale
Mitten in der anhaltenden Stahlkrise sendet der österreichische Konzern ein kräftiges Lebenszeichen. Ein historischer Großauftrag aus der Türkei und optimistische Analystenstimmen sorgen für frischen Wind im Chart. Doch reicht dieser operative Erfolg aus, um sich dauerhaft vom schwierigen Branchenumfeld abzukoppeln?
Rekordauftrag in Istanbul
Die Metal Forming Division der Voestalpine hat sich den größten Einzelauftrag ihrer Geschichte gesichert. Ein türkischer Logistikdienstleister beauftragte das Unternehmen mit dem Bau eines vollautomatisierten Hochregallagers in Istanbul. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 41 Millionen Euro.
Bis April 2027 soll das gigantische Bauwerk fertiggestellt sein. Mit einer Höhe von fast 40 Metern und einer Länge von 222 Metern unterstreicht das Projekt die technologische Kompetenz des Konzerns. Strategisch ist dieser Abschluss bedeutend: Er bestätigt den Kurs des Managements, durch margenstärkere Systemlösungen die Abhängigkeit vom volatilen klassischen Stahlgeschäft schrittweise zu reduzieren.
Analysten heben den Daumen
Die positive Meldung trifft auf wohlwollende Kommentare der Finanzprofis, die vor allem die solide Bilanz und den starken Cashflow loben.
- Barclays: Die britische Großbank reagierte deutlich und schraubte das Kursziel von 35 auf 44 Euro nach oben. Die Einstufung bleibt auf „Overweight“.
- Deutsche Bank: Hier zeigen sich die Experten noch zuversichtlicher. Das Kursziel wurde von 44 auf 48 Euro angehoben, verbunden mit einer klaren Kaufempfehlung („Buy“).
Umfeld bleibt herausfordernd
Trotz der guten Nachrichten operiert Voestalpine weiterhin in schwerem Fahrwasser. Die Rohstahlproduktion im wichtigen deutschen Markt fiel 2025 auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise 2009. Dieser Druck zwang den Konzern bereits im vergangenen November zu Restrukturierungen an den steirischen Standorten Kindberg und Mürzzuschlag.
Die wirkliche Bestandsaufnahme erfolgt am 11. Februar 2026 mit der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Erst diese Daten werden zeigen, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen in Kombination mit neuen Aufträgen ausreichen, um die Gewinne trotz der Branchenschwäche zu stabilisieren.
Voestalpine-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Voestalpine-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Voestalpine-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Voestalpine-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Voestalpine: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








