Voestalpine Aktie: Dreijahreshoch!
Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine markiert ein neues Dreijahreshoch und setzt seine beeindruckende Rallye fort. Innerhalb von zwölf Monaten hat sich der Kurs nahezu verdoppelt – von rund 17 Euro im Januar 2025 auf aktuell knapp 40 Euro. Die Treiber: EU-Handelspolitik, positive Analysteneinschätzungen und eine solide operative Performance.
Die wichtigsten Fakten:
- Kurs durchbricht 39,50 Euro – neues Dreijahreshoch
- Kursverdoppelung innerhalb eines Jahres
- CBAM-Mechanismus verteuert Stahlimporte massiv
- Analysten heben Kursziele auf bis zu 43 Euro an
CBAM als Game Changer
Der zentrale Katalysator für die Neubewertung ist die vollständige Implementierung des EU-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) seit 1. Januar 2026. Importeure müssen nun CO₂-Zertifikate zu EU-Preisen von 70 bis 85 Euro pro Tonne erwerben. Die Mehrkosten sind erheblich: Für türkischen Warmbreitband etwa 105 Euro pro Tonne, für indischen Stahl sogar rund 264 Euro pro Tonne.
Ab Juli 2026 verschärft sich die Lage weiter. Die EU halbiert die Importquoten auf 18,3 Millionen Tonnen und verdoppelt die Zölle außerhalb dieser Kontingente von 25 auf 50 Prozent. Europäische Stahlproduzenten wie Voestalpine profitieren von diesem Schutzschild massiv.
Analysten drehen optimistisch
Die Investmentbanken haben ihre Einschätzungen deutlich nach oben korrigiert. JPMorgan stufte auf "Overweight" mit Kursziel 40,60 Euro hoch, UBS upgradet von "Hold" auf "Buy" mit Zielkurs 43 Euro. Morgan Stanley und Deutsche Bank bekräftigten ihre positiven Ratings. Von vier Analysten empfehlen drei den Kauf.
Operative Stärke trotz Gegenwind
Die Halbjahresbilanz 2025/26 (April bis September 2025) zeigt Resilienz: Trotz eines Umsatzrückgangs auf 7,6 Milliarden Euro (-5,6 Prozent) stieg das EBITDA leicht auf 722 Millionen Euro (+0,6 Prozent). Der Nettogewinn kletterte um 8,6 Prozent auf 199 Millionen Euro.
Besonders bemerkenswert: Der Verschuldungsgrad von 19,5 Prozent markiert den niedrigsten Stand seit 2006/07. Der Free Cashflow erreichte 296 Millionen Euro. Das Management bestätigte die EBITDA-Prognose von 1,40 bis 1,55 Milliarden Euro für das Gesamtjahr.
Technische Hürde voraus
Am 19. Januar folgt der Ausschluss aus dem "iSTOXX L&G Developed Europe ex UK Diversified Multi-Factor ESG"-Index. Passiv gemanagte Fonds müssen ihre Positionen veräußern, was kurzfristig Verkaufsdruck auslösen könnte. Die Mitgliedschaft in wichtigen Indizes wie dem ATX bleibt unberührt. Der nächste Quartalsbericht erscheint am 11. Februar und dürfte zeigen, ob sich der positive Trend fortsetzt.
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