Viromed Medical strebt den Wandel zum voll integrierten Technologie-Anbieter an. Durch die geplante Übernahme der relyon plasma GmbH will das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Kaltplasmatechnologie kontrollieren. Während das Management auf Expansion setzt, markierte die Aktie zuletzt neue Tiefstände.

Das Unternehmen hat eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Regensburger Spezialisten relyon plasma von der TDK Electronics AG zu erwerben. Die Regensburger gelten als technologisch führend bei atmosphärischer Plasmatechnologie und halten ein breites internationales Patentportfolio. Für Viromed ist das Ziel klar: Die technologische Souveränität soll durch eigene Entwicklungskompetenz und Fertigungskapazitäten gestärkt werden.

Strategischer Umbau zur Plattform

Bisher agierte relyon plasma vor allem als wichtiger Kooperationspartner bei der Herstellung der Medizinprodukte ViroCAP® und PulmoPlas®. Mit der vollständigen Integration will CEO Uwe Perbandt die Abhängigkeit von externen Dienstleistern reduzieren. Die geplante Struktur soll als Basis für eine internationale Plasma-Plattform dienen, um im globalen Markt für Kaltplasma-Anwendungen eine führende Rolle einzunehmen.

Der Kaufpreis wird derzeit verhandelt, wobei die Geschäftsführung von einem Volumen im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich ausgeht. Der endgültige Abschluss des Aktienkaufvertrags wird für das zweite Quartal 2026 angestrebt, sofern die anstehende Due-Diligence-Prüfung erfolgreich verläuft.

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Aktie markiert Jahrestief

An der Börse konnte die Nachricht den jüngsten Abwärtstrend bisher nicht stoppen. Das Papier beendete den Handel am Freitag bei 5,90 Euro und markierte damit ein neues 52-Wochen-Tief. Damit liegt der Kurs exakt 25,32 Prozent unter dem im Februar 2026 erreichten Jahreshoch von 7,90 Euro.

Innerhalb der letzten 30 Tage verlor der Titel rund 23,38 Prozent an Wert. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 35,5 nähert sich die Aktie jedoch einer technisch überverkauften Zone. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 111,06 Prozent extrem hoch, was die aktuelle Nervosität im Marktumfeld widerspiegelt.

Mit dem angestrebten Closing im zweiten Quartal 2026 steht der entscheidende Meilenstein für die neue Unternehmensstruktur fest. Bis dahin wird der Fokus der Marktteilnehmer vor allem auf dem erfolgreichen Abschluss der Due-Diligence-Prüfung und den finalen Konditionen der Finanzierung liegen.

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