Drei institutionelle Schwergewichte haben bereits vor dem offiziellen Handelsstart zugegriffen. Fidelity, Invesco AM und T. Rowe Price verpflichteten sich verbindlich, VINCORION-Aktien im Wert von zusammen 105 Millionen Euro zu übernehmen — ein starkes Zeichen für die Nachfrage nach dem Rüstungszulieferer aus Wedel.

Schneller Börsengang mit festem Preis

Das Verfahren läuft ungewöhnlich zügig ab. Statt eines klassischen Bookbuildings mit offener Preisspanne setzt das Bankenkonsortium auf einen fixen Ausgabepreis von 17,00 Euro je Aktie. Die Zeichnungsfrist läuft vom 16. bis zum 19. März — nur vier Tage. Dieser Ansatz minimiert die Risikoexposition gegenüber Marktschwankungen und hat sich 2026 bei europäischen Neuemissionen als gängige Praxis etabliert.

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Finanzinvestor Star Capital bietet bis zu 20,3 Millionen bestehende Aktien an, was einem maximalen Emissionsvolumen von rund 345 Millionen Euro entspricht. Frisches Kapital fließt dem Unternehmen dabei nicht zu — sämtliche Erlöse gehen an den abgebenden Eigentümer. Star Capital, der VINCORION 2022 aus dem Jenoptik-Konzern herausgekauft hatte, bleibt mit rund 60 Prozent der Anteile Mehrheitsaktionär. Die anfängliche Marktkapitalisierung beläuft sich auf 850 Millionen Euro.

Solide Geschäftsbasis

Das operative Fundament trägt: VINCORION erzielte 2025 Erlöse von rund 240 Millionen Euro und verfügt über einen Auftragsbestand von 1,1 Milliarden Euro. Die US-Tochter hält zudem langfristige Rahmenverträge mit der Defense Logistics Agency — jeweils auf fünf Jahre ausgelegt und mit einem Volumen von bis zu 33 Millionen US-Dollar pro Vertrag, fokussiert auf Stromversorgungskomponenten für Luftabwehrsysteme.

Die Zuteilung der Aktien erfolgt am Donnerstag nach Ablauf der Angebotsfrist. Die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 20. März geplant.

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