Vanguard S&P 500 ETF: Solide Basis
Der Vanguard S&P 500 UCITS Acc startet 2026 auf dem Rücken einer starken Jahresperformance des S&P 500 – angetrieben vor allem von anhaltenden Investitionen in Künstliche Intelligenz und einer lockeren Geldpolitik. Der Fonds bündelt die Large‑Cap‑Wachstumsstory, bleibt dabei aber stark auf wenige Titel konzentriert. Wie riskant ist diese Konzentration für Anleger?
Die Top‑Holdings und Konzentrationsrisiko
Der ETF bildet den S&P 500 physisch und ist damit stark nach Marktkapitalisierung gewichtet. Die zehn größten Positionen machen rund 40,05% des Fondsvermögens aus. NVIDIA führt die Liste mit etwa 8,45% Gewichtung, gefolgt von Apple (6,86%) und Microsoft (6,58%). Diese wenigen Giganten bestimmen damit maßgeblich die Performance.
- NVIDIA bleibt der wichtigste Performance‑Treiber; ein kleiner Kursanstieg wie zu Jahresbeginn wirkt spürbar.
- Softwarewerte wie Microsoft und Meta verloren Anfang Januar zwischen 2% und 5% — laut Quellangaben getrieben von Anlegerbedenken zu umfangreichen Capex‑Zusagen.
- Auch ein 2,5%iger Rückgang von Tesla nach verfehlten Q4‑Lieferzahlen schlug trotz breiter Diversifikation in den täglichen NAV durch.
Geografisch ist der Fonds zu 100% auf die USA ausgerichtet; sektorseitig dominiert Technologie mit rund 34%, gefolgt von Finanzwerten (13,5%) und Konsumgütern (10,6%). Diese Sektor‑ und Titeltop‑Lastigkeit schafft sowohl Ertragspotenzial als auch spezifische Risiken, wenn sich die Marktbreite eintrübt.
Performance, Liquidität und Position im Markt
Wichtige Kennzahlen auf einen Blick:
- Schlusskurs (Freitag): 112,46 €
- Abstand zum 52‑Wochen‑Hoch: -1,46%
- Fondsvolumen (AUM): ca. 25,38 Mrd. EUR
- TER: 0,07%; Tracking Error (3 Jahre): ~0,62%
Der Fonds profitiert von hoher Liquidität (durchschnittliche Handelsvolumina in London) und einer akkumulierenden Struktur, bei der Dividenden automatisch reinvestiert werden. Im Wettbewerb mit iShares (CSPX) und Invesco spielt Vanguard die Karte der physischen Replikation – ein Vorteil für Anleger, die synthetische Swap‑Modelle und deren Gegenparteirisiken vermeiden wollen. Invesco punktet dagegen mit einer etwas niedrigeren TER und einem leichten Performancevorsprung 2025, teils bedingt durch die Effizienz seines synthetischen Aufbaus.
Ausblick: Bewertungsdruck und Schlüsseldaten
Auf Sicht hängt die weitere Entwicklung von mehreren klaren Faktoren ab:
- Bewertungsniveau: Der S&P 500 erreichte im Dezember 2025 ein CAPE‑Verhältnis von 39,4 — historisch ein Wert, der häufig niedrigere Folgejahresrenditen ankündigte.
- Quartals‑Rebalancing im März 2026: Änderungen in den Gewichtungen, etwa für Tesla oder AI‑Softwareanbieter, sind möglich, falls Gewinne enttäuschen.
- Makrofaktoren: CPI‑Zahlen und Fed‑Entscheidungen in Q1 2026 dürften die kurzfristige Richtung vorgeben. Technisch bleibt das Niveau um 6.650 (ungefähr 10‑Monats‑EMA) ein wichtiges Support‑Level für die Indexstruktur; das psychologische Ziel von 7.000 Punkten könnte als Orientierung dienen, falls das Momentum anhält.
Kurzfristig bietet der ETF eine bequeme, liquide Möglichkeit, die US‑Large‑Cap‑Rally zu verfolgen. Entscheidend bleibt jedoch, ob die Marktentwicklung breiter getragen wird oder weiter von wenigen Tech‑Schwergewichten dominiert bleibt — ein Faktor, der Rebalancing‑Ereignisse und makroökonomische Daten in den kommenden Monaten besonders relevant macht.
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